Bad-Tölz-Miesbach | 28.01.2011

Aufprallenergie wird reduziert und über Millionen Kontaktpunkte großflächig verteilt
Mit winzigen Kügelchen aus Kunststoff in einem anschmiegsamen
Kissen bietet VACO12 ein neues Material für alle Sportartikel und Zubehör, wo
guter Schutz, hohe Bequemlichkeit und Leistungssteigerung gleichermaßen gefragt
sind. Das Prinzip hat sich in der Medizin bewährt und hält nun Einzug im
Sportbereich. Bei der ispo 2011 präsentiert die VACOtechnology AG aus dem oberbayerischen
Valley die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der VACO12-Technologie.
Einige
Sportartikel-Anbieter setzen die Kügelchen bereits ein, so Amplid Wintersport, Stubai
Bergsport, Prijon Kajak und Valley Wintersport in Helmen, SQ-Lab in
Fahrradsätteln, X-Tech Speed Skates bei Inline-Skates und Thermic bei Ski-Innenschuhen.
Komfort, Kontrolle und Knautschzone dank Kügelchen
Und
so funktioniert’s: Das Innenkissen, gefüllt mit Millionen von Kügelchen
– in einem Skihelm sind es 40 Millionen – passt sich der
Körperform automatisch an – ganz ohne Druckstellen, wie das bei
herkömmlichen schaumstoffgepolsterten Helmen, Schuhen oder Protektoren oft der
Fall ist. In Kammern haben die Kügelchen die Möglichkeit, sich zu verdichten
oder sich zu verdrängen, je nach Anatomie des Sportlers.
Dies ist nicht nur bequem. Die Energie wird durch die
passgenaue Einbettung bei jeder Bewegung optimal verteilt. Dies ermöglicht dem
Sportler eine sensiblere Kontrolle über das Sportgerät und eine präzise
Kraftübertragung. Die perfekte Passform ist auch Voraussetzung für optimalen
Schutz beim Aufprall. Denn das ist ein weiterer Vorteil des Kugelkissens und
entscheidend in Punkto Sicherheit: Bei einem Sturz wird die dynamische Energie
des Aufpralls wie in einer Welle auf eine hohe Zahl an Kugeln verbreitet und
damit auf eine große Fläche verteilt – der Schlag wird gedämpft.
Passt wie angegossen
Aktuell arbeiten namhafte Sportartikelhersteller an
der Entwicklung von weiteren Produkten mit dem besonderen Innenleben: Vom
Rucksack-Tragesystem bis zum Protektor, vom Skischuh bis zum Kanusitz, vom
Fahrradsattel bis zum Inlineskate reichen die künftigen Einsatzgebiete der
VACO12-Technologie. „Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“,
erklärt Peter Fiedler, Geschäftsführer der VACOtechnology AG. Er sieht überall
dort Potenzial für das VACO12-System, wo eine druckfreie Anpassung wichtig ist.
„Ausrüstung mit VACO12 passt wie angegossen“, so Fiedler.
Um dies
zu gewährleisten, werden Autofitting- und Vakuum-Passform-Systeme verwendet.
Fiedlers Vision: „Schaumstoff-Polsterungen könnten damit eines Tages
abgelöst werden.“ Ursprünglich fand die VACO-Technologie ihren Einsatz
in der Medizintechnik. Von dieser Erfahrung und Kompetenz im sensiblen Bereich
der Medizin können Sportartikelhersteller bei der technischen Entwicklung und
Anpassung der VACO12-Technologie auf ihre spezifischen Einsatzgebiete
profitieren.
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