IHK zeichnet langjährige Prüfer aus

"Arbeit der IHK in der beruflichen Bildung ist ohne Ehrenamt undenkbar"

Bad-Tölz-Miesbach | 14.04.2015

IHK-Prüfer wurden für ihr langjähriges Engagement im Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen geehrt, Foto: IHK
IHK-Prüfer wurden für ihr langjähriges Engagement im Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen geehrt, Foto: IHK

Die IHK-Prüfungen für Azubis, Meister und Fachwirte in der Wirtschaft funktionieren ‎nur durch das ‎Engagement der ehrenamtlichen Helfer der IHK. Derzeit sind mehr ‎als ‎9.500 ehrenamtliche Mitarbeiter in ‎den rund 1.200 Prüfungsausschüssen für die ‎IHK für München und Oberbayern im Einsatz.‎ ‎Bei einer Feierstunde in der Tiefstollenhalle Peißenberg‎ zeichnete die IHK München 54 langjährige ‎Prüfer aus der Region Oberland aus, darunter auch acht Prüfer aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Für ihre mehr als zehn Jahre ehrenamtliche ‎Tätigkeit erhielten sieben IHK-‎Prüfungsausschussmitglieder aus dem Landkreis Weilheim-Schongau die silberne Ehrennadel. Außerdem wurde Irmgard Ebersberger aus Hausham von Herbert Klein, Vorsitzender des IHK-Gremiums Landsberg-Weilheim-Schongau, sowie Josef‎ Amann, Bereichsleiter Berufsbildung bei ‎der ‎IHK für München und Oberbayern, ‎mit dem goldenen Ehrenring für mehr als 20 Jahre ‎Ehrenamt ausgezeichnet.

Engagement für die Ausbildungsleistungen der Wirtschaft

In seiner Festansprache dankte Klein den Geehrten für ihr ‎Engagement und ‎unterstrich die Bedeutung der ehrenamtlichen Prüfertätigkeit für die ‎Wirtschaft und ‎Gesellschaft: „Die Ausbildungsleistungen der Wirtschaft und die ‎Arbeit ‎der IHK in der ‎beruflichen Bildung sind ohne Ihre ‎ehrenamtliche Prüfertätigkeit ‎undenkbar.“ So hätten ‎allein im vergangenen Jahr 10.680 Auszubildende ‎eine ‎Zwischenprüfung und ‎‎23.221 ‎junge Erwachsene ihre Abschlussprüfung vor der IHK ‎für München und Oberbayern ‎abgelegt. Hinzu kämen rund 10.000 ‎Teilnehmer von Fortbildungsprüfungen. „‎Das ist eine ‎beeindruckende Zahl und eine ‎gewaltige Leistung“, ‎betonte Klein.‎

‎Er dankte den Prüfern für ihr freiwilliges und zusätzliches Engagement, „neben ‎Ihrer ‎‎ohnehin schon hohen beruflichen Belastung in den ‎Betrieben bzw. in den ‎‎Berufsschulen diese Aufgabe ‎zu übernehmen“. Sie sei höchst anspruchsvoll und ‎‎zuweilen ‎ausgesprochen schwierig. Schließlich müssten die Prüfer darüber ‎‎entscheiden, ob ein Prüfungsteilnehmer den Anforderungen ‎gerecht werde, die das ‎‎Berufsleben an einen Facharbeiter, ‎Kaufmann, an einen Meister, Fachwirt ‎oder ‎‎Bilanzbuchhalter stelle.‎

Ausbildung als Weg zur Zukunftssicherung

Der Gremiumsvorsitzende erinnerte aber auch daran, dass die Fähigkeiten und ‎die ‎‎Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter das große Plus im internationalen Wettbewerb ‎‎seien. „Ob wir auf ‎Dauer unseren Wohlstand erhalten können, hängt ‎entscheidend ‎von ‎der Qualität der Bildung in unseren ‎Schulen und Betrieben ab“, so Klein. Dazu ‎‎gehöre auch, dass die Betriebe genügend und qualifizierte Jugendliche für eine ‎‎betriebliche Ausbildung ‎finden. Dies würde aber für die Betriebe immer schwieriger. ‎‎‎„Resignation oder Rückzug aus der Ausbildung ist keine ‎Option für die Unternehmen“, ‎‎mahnte Klein. Vielmehr sei die Ausbildung der Weg zur ‎Zukunftssicherung. ‎

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