Bad-Tölz-Miesbach | 03.08.2010
Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder besucht EagleBurgmann
Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder besucht EagleBurgmann. Wolfratshauser Dichtungshersteller präsentiert firmeninternes Programm zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Familienfreundliche Maßnahmen haben für EagleBurgmann Priorität. Zum
einen ist sich der Dichtungshersteller seiner sozialpolitischen
Verantwortung bewusst, zum anderen soll sich die Attraktivität als
größter Arbeitgeber im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen für seine
Mitarbeiter und Bewerber durch eine familienfreundliche
Unternehmenspolitik erhöhen. „Aufgrund unserer technisch sehr
anspruchsvollen Produktpalette ist die Bindung von Know-how an unser
Unternehmen von existentieller Bedeutung. Deshalb ist unsere Art der
Unternehmensführung immer mehr zu einem Schlüsselfaktor bei der
Personalauswahl geworden“, so der EagleBurgmann Geschäftsführer Dr.
Walter Steinbach (CTO) in seiner Begrüßung. Die Rekrutierung der
‚richtigen‘ neuen Mitarbeiter und das Halten der Wissensträger sind
deutliche Wettbewerbsvorteile für den international tätigen
Dichtungshersteller.
Daher freuten sich die Verantwortlichen des Unternehmens sehr,
Bundesfamilienministerin, Dr. Kristina Schröder, dem
Landtagsabgeordneten Martin Bachhuber und weiteren Mitgliedern der CSU
am 29. Juli 2010 ihr vielseitiges Programm vorzustellen und zum Thema
Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu diskutieren.
„Familienfreundlichkeit am Arbeitsplatz ist nicht nur wichtig für die
Beschäftigten, sondern zahlt sich auch für den Betrieb aus“, sagte
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder anlässlich des Besuchs.
„Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von ihrem Unternehmen bei der
Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden, arbeiten nicht
nur motivierter, produktiver und fehlen seltener, sie schlagen auch
andere Stellenangebote mit guten Gründen aus. Unternehmen, die
langfristig erfolgreich sein wollen, kommen an einer familienbewussten
Personalpolitik nicht mehr vorbei.“
Durch die bereits bestehenden Maßnahmen bei EagleBurgmann wie Flexible
Arbeitszeit, Heimarbeitsplätze, Sonderurlaub für besondere Situationen
(Geburt, Krankheit der Kinder, etc.), Kinderbetreuungszuschuss,
Vermittlung von Tagesmüttern und Kinderbetreuung während der
Ferienzeiten lässt sich bereits heute schon die höhere Flexibilität und
frühere Rückkehr von Mitarbeitern aus der Erziehungszeit ablesen. „Wir
sind sicher, dass sich die Motivation der Mitarbeiter und Eltern durch
unsere EagleBurgmann Kinderkrippe, die seit Anfang März mit dem
Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern e.V. als Träger in Betrieb ist,
noch weiter erhöhen wird“, erklärte Irmgard Listl, Bereichsleiterin
Personalentwicklung & Recht. „Ein Projekt, das unserem Unternehmen
sehr am Herzen lag, wurde damit realisiert und wir sind stolz darauf,
dass wir das erste Unternehmen im Landkreis sind, das seinen
Mitarbeitern diese Möglichkeit bietet“, so die Bereichsleiterin weiter.
Den Startschuss zu diesem Projekt gab vor zwei Jahren eine
unternehmensinterne Befragung der Mitarbeiter mit der Fragestellung, wo
der größte Bedarf in der Kinderbetreuung liegt. Podiumsdiskussionen auf
einem IHK Praxistag 2008 zusammen mit der damaligen
Bundesfamilienministerin bestärkten die EagleBurgmann Geschäftsführer
darüber hinaus in ihrem Tun und ihrer Initiative zur Gründung der
EagleBurgmann-Kinderkrippe, „die auch in einer wirtschaftlich
angespannten Zeit nicht dem Rotstift zum Opfer fiel“, so Geschäftsführer
Dr. Walter Steinbach.
Foto: Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder (Mitte) informierte sich
zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Martin Bachhuber und Mitgliedern
der Frauenunion zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie im
Unternehmen EagleBurgmann.