Zehn Jahre unterwegs

Fotograf Alois Pribil zeigt Bildauswahl bei „Kultur im Oberbräu“

Bad-Tölz-Miesbach | 05.10.2010

Alois Pribil Ausstellung 10 Jahre Unterwegs - Kulktur im Oberbräu Holzkirchen
Alois Pribil Ausstellung 10 Jahre Unterwegs - Kulktur im Oberbräu Holzkirchen

Im September 2000 zeigte der Miesbacher Fotograf Alois Pribil erstmals seine Fotos der Öffentlichkeit. Im Krankenhaus von Agatharied präsentierte er seine Ausstellung „Lichtblicke“. In den vergangenen zehn Jahren zeigte er dann mit insgesamt 12 Ausstellungen seine Fotografien. Zum Jubiläum wird der Fotograf in „Kultur im Oberbräu“ eine Auswahl der besten Bilder seiner bisherigen Ausstellungen zeigen. Dabei werden sowohl Bilder präsentiert, die noch auf Fotopapier abgezogen wurden, aber auch Bilder, die auf Leinwand gedruckt und auf Holzrahmen aufgezogen wurden.

Alois „Luigi“ Pribil, 1973 in Tegernsee geboren, ist Fotograf aus Leidenschaft. Die Liebe zum Foto entdeckte er schon in seiner Kindheit. Mit der Fotokamera seiner Mutter machte er erste Bilder, damals noch auf Film. Besonders Landschaften, Städte und Aufnahmen im Gegenlicht zählten von Anfang an zu seinen bevorzugten Motiven.

Seit dem Jahr 2000 ist Alois Pribil als freiberuflicher Fotograf mit Sitz in Miesbach tätig. Oberhalb von Rottach-Egern machte er sein erstes Foto für eine eigene Ausstellung. Auf dem Riederstein fand er ein meditatives Motiv: Sonne, blauer Himmel und das gesamte Tegernseer Tal im Nebel. Nur die Bergspitzen schauten heraus. Das war vor genau zehn Jahren. Der Start des Fotografen Alois Pribil in die Selbständigkeit.

Die einmalige Landschaft des Landkreises Miesbach hat es ihm angetan, viele seiner Fotoprojekte hat er in dieser Gegend umgesetzt. Hier fotografiert er Hochzeiten, portraitiert die Menschen und erstellt Fotos für die unterschiedlichsten Auftraggeber.

Wann immer es ihm möglich ist, verlässt er seine Heimat und macht sich auf den Weg in den Süden. Denn die Liebe zu Italien zieht sich wie ein roter Faden durch den Lebensweg des Fotografen. Er steigt auf den Ätna, fährt durch die Toskana und genießt den Trubel beim Karneval von Venedig. Die Kamera ist sein ständiger Wegbegleiter, die entstandenen Bilder präsentiert er bei eigenen Ausstellungen.

Fotografie ist für ihn nicht nur ein Beruf, sondern eine Leidenschaft. Mit seinem jüngsten Fotoprojekt hat der 37-Jährige provoziert und sorgte für Diskussionen. Unter dem Motto „Trash my dress“ beschmutzte er Bräute. Mit ihren Hochzeitskleidern stellte er sie in den Kuhstall, auf die Baustelle oder schickte sie mit dem Mountainbike in die Berge. Er besudelte die Seide mit Rotwein, Fingerfarben oder Schlamm und investierte rund ein Jahr Arbeit in die Serie.

Das lohnende Ergebnis war eine Fotoausstellung, die mit großem Erfolg in Miesbach und Schliersee gezeigt wurde. „Aber auf Italien wollte ich auch bei dieser Serie nicht verzichten“, erzählt Alois Pribil lachend. Und so reiste er mit Model und Team zum Karneval nach Venedig, wo er die Braut von maskierten Männern mit Sprühschaum und Konfetti verzieren ließ.

Die Bilder der Ausstellung „10 JAHRE UNTERWEGS“ werden am 9. + 10. Oktober 2010 in „Kultur im Oberbräu“ in Holzkirchen von 10 bis 18 Uhr gezeigt. Als Ausstellungsraum wurde das „Fools Theater“ gewählt. 

Gefördert wird die Ausstellung durch die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee. Das Kreditinstitut hat bereits mehrere Male die Ausstellungen von Alois Pribil unterstützt und hat sich bei „10 JAHRE UNTERWEGS“ erneut bereit erklärt, als exklusiver Partner die beiden Ausstellungstage zu fördern.
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