Bad-Tölz-Miesbach | 26.01.2011

CO2-Verflüssigung bei Tyczka
Mit einer erfolgreichen Inbetriebnahmeder CO2-Verflüssigungsanlage
in Zeitz hat die Tyczka Kohlensäure einen wesentlichen Schritt für die
weitere Entwicklung des Unternehmen getan. Durch den Zugriff auf die
derzeit modernste CO2-Verflüssigungsanlage Europas und die
exklusiven Vermarktungsrechte wird ein neuer Meilenstein der Tyczka
Gruppe im Bereich Kohlensäure gelegt.
Die technischen Daten des biogenen
CO2 ex Zeitz belegen die hohen Qualitätsanforderungen der
Tyczka Kohlensäure und übertreffen branchenübliche Standards wie
beispielsweise den ISBT-Standard für Kohlensäure deutlich. Mit einer
Reinheit von 99,99 vol.% CO2 für biogene Kohlensäure
erweitert die Tyczka Kohlensäure ihr Produktportfolio um ein
höherwertiges, umweltfreundliches und nachhaltig hergestelltes Produkt,
da das verwendete Rohgas aus einer Produktionsanlage für erneuerbare
Energien genutzt wird.
Gemeinsam mit der CropEnergies AG (Mannheim, ein Unternehmen der
Südzucker Gruppe) hat die Tyczka Energie GmbH (Geretsried) am Standort
Zeitz in eine neue Kohlensäure-Rückgewinnungsanlage investiert. Hierzu
wurde ein gemeinsames Tochterunternehmen mit dem Namen CT Biocarbonic
GmbH gegründet, an dem Tyczka Energie und Crop Energies je 50% der
Anteile besitzen. Die neue Anlage nutzt das in Zeitz anfallende CO
2-haltige
Rohgas aus einer Bioethanolproduktion und wird eine jährliche
Produktionskapazität von rund 100.000 t aufweisen.
Die Vermarktung der Kohlensäure biogenen Ursprungs liegt exklusiv in
der Verantwortung des Tyczka Energie Tochterunternehmens Tyczka
Kohlensäure GmbH & Co KG (TKS), die sich damit ein neues Standbein
in Ostdeutschland sowie ein zusätzliches back-up für die Versorgung der
TKS Kunden in Deutschland schafft. Die Inbetriebnahme der Anlage in
Zeitz ist für das zweite Quartal 2010 geplant. Frank Götzelmann,
Sprecher der Geschäftsführung der TKS: „Durch die Investition in Zeitz
sichert sich die Tyczka Unternehmensgruppe nicht nur langfristig eine
dauerhafte Kohlensäurequelle an einem attraktiven Standort, sondern
schafft gleichzeitig die Grundlage ihre Marktposition in Zentraleuropa
weiter auszubauen.“
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