Bad-Tölz-Miesbach | 03.03.2011
Mit ihrem jetzt vorgelegten Nachhaltigkeitsbericht informiert
die Tyczka-Gruppe umfassend über die 2010 realisierten Nachhaltigkeitsaktivitäten des
Unternehmen. Künftig soll die Publikation in jährlichem Turnus
über die Nachhaltigkeitsziele und –aktivitäten auf dem Laufenden halten.
Der Bericht orientiert sich an den aktuellen Leitlinien der Global
Reporting Initiative.
"Die Zeit ist reif", schreibt die Tyczka-Geschäftsleitung im Vorwort zu ihrem Report. "Erstmalig haben wir einen gemeinsamen Nachhaltigkeitsbericht der Tyczka Unternehmensgruppe erstellt. Obwohl wir uns schon seit mehr als zehn Jahren mit einer entsprechenden Entwicklung unserer Unternehmensgruppe beschäftigen, sind wir erst jetzt so selbstbewusst, Sie von der Dauerhaftigkeit und dem Erfolg unserer Aktivitäten überzeugen zu wollen." Da die Gründung der Gruppe bereits 87 Jahre zurückliege, habe man einerseits sehr lange für den ersten Nachhaltigkeitsbericht gebraucht, belege aber damit zugleich, dass die ökonomische Nachhaltigkeit "bislang stets gewährleistet war".
In all den Jahren sei nicht nur der Kunde, sondern auch der Mitarbeiter stets ein zentrales Element positiver Weiterentwicklung gewesen. Vor elf Jahren habe die Gruppe ihr besonderes Projekt „Aufbau einer wertorientierten Unternehmenskultur“ begonnen. Unter der Überschrift „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“ habe man sich auf den Weg gemacht, den man heute dem Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit zuordnet.
"Wenn man zum dritten Mal nacheinander vom Bundesarbeitsminister zu einem der besten deutschen Arbeitgeber (Great Place to Work) beglückwünscht wird, so zeugt dies vom Erfolg unserer Bestrebungen", äußert sich die Unternehmensführung selbstbewusst. Die weltweite Energieversorgung bestehe zu über 80 Prozent aus fossilen Brennstoffen und sei nicht nachhaltig, da diese endlich sind und bei ihrer Verbrennung CO2 freigesetzt wird. Damit trage ihre Nutzung zur globalen Erderwärmung bei. Der Marktmechanismus führe dazu, dass bei sinkender Verfügbarkeit die Preise steigen, sodass Bemühungen, Energieverbrauch zu vermeiden, bzw. zumindest die Effizienz beim Einsatz zu steigern immer wichtiger werden.
"Unser Hauptumsatzträger ist der Vertrieb der umweltfreundlichen Energie Flüssiggas", heißt es bei Tyczka. "Dieses Produkt hat viele positive Eigenschaften und ist auf dem Weg in das dringend benötigte regenerative Energiezeitalter unverzichtbar – aber bei der Verbrennung wird CO2 freigesetzt." Das zweite bedeutende Standbein der Tyczka Unternehmensgruppe seien Herstellung, Abfüllung und Vertrieb von technischen und medizinischen Gasen, Spezialgasen und Kältemitteln, die nicht nur in der Industrie unverzichtbar seien. Der überwiegende Anteil der verkauften Produkte werde im wahrsten Sinne aus „Luft“ gemacht. Bei der Produktion der technischen Gase wird die Luft in ihre Bestandteile zerlegt und so Sauerstoff, Stickstoff, Argon und Edelgase wie z.B. Xenon gewonnen. Weiterhin verkaufe man Kohlensäure, "ein faszinierendes Produkt, ohne das wir alle unseren Wohlstand erheblich einschränken müssten".
Es seien erhebliche Veränderungen erforderlich gewesen, umüberzeugend darstellen zu können, dass die Tyczka-Produkte nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung seien. Ob mit Energiespartipps, energieeffizienten Produkten, CO2–kompensiertem Flüssiggas, biogener Kohlensäure, der Verabschiedung einer Nachhaltigkeitserklärung, der Tyczka Energiestiftung, der Gründung der BLUENORM und dem gesellschaftlichen Engagement hätten die Mitarbeiter der Unternehmen in den letzten Jahren sehr vieles entwickelt und in unseren Märkten eingeführt. "Deshalb sagen wir jetzt: Die Zeit ist reif, dies in unserem ersten Nachhaltigkeitsbericht zusammenzufassen. Wir wollen unseren möglichen Beitrag für eine enkelgerechte Welt leisten."
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