Oberland: Ebersberg-Rosenheim | 16.09.2009

Samerberg Hochries im Rosenheimer Land
Bergwandern
gilt als die Königsdisziplin für Wanderer: Ein Sonnenaufgang über den
Gipfeln, der Blick auf Täler über die der Morgennebel zieht, grüne
Almen, faszinierende Felsformationen, frische Luft und vor allem: keine
Hektik und kein Stress - Bergwandern sorgt für körperliche Entspannung
und psychischen Ausgleich. Es stärkt alle Muskelpartien und ist gut für
Herz und Kreislauf. Wandern im alpinen Gelände stellt Urlauber - anders
als im Flachland - immer wieder vor neue Herausforderungen: Es geht
bergauf und bergab, über Steine und Geröll, über Wiesen und Waldwege,
durch trockenes und feuchtes Terrain.
Bergwandern kann zwar
grundsätzlich jeder, damit das „Erlebnis Berg" jedoch perfekt gelingt,
ist eine gute Vorbereitung unerlässlich: Mangelhafte Trittsicherheit,
Überforderung, falsche Ausrüstung oder unzureichende Tourenplanung sind
die häufigsten Ursachen dafür, dass Bergwanderer in kritische
Situationen geraten. In Deutschlands erster „Bergwanderschule
Kaiser-Reich" lernt man Schritt für Schritt, worauf es beim Gipfelsturm
ankommt. Qualifizierte Berg- und Wanderführer geben ihr Wissen
praxisnah und spannend weiter: „Mit Sicherheit mehr Spaß", heißt das
Motto der etwas anderen (Berg-)Schule. Hier muss niemand die Schulbank
drücken oder sich über Lehrbücher bücken. Im Gegenteil: Der
Unterrichtsraum ist die Natur, der Lohn neben unvergesslichen
Erlebnissen ein Zugewinn an Fitness und Wohlergehen.
Die
Experten der „Bergwanderschule Kaiser-Reich" raten ungeübten Wanderern
mit dem Flachlandwandern zu beginnen und erst allmählich zum „Wandern
auf schiefer Ebene" in Hanglage überzugehen, um sich schließlich bis
zum richtigen Bergwandern im Mittel- und Hochgebirge zu steigern.
Vielfältige Möglichkeiten zur Fitness-Steigerung bietet die
Ferienregion Rosenheimer Land: Flache und hügelige Spazier- und Radwege
an Flüssen und Seen, Mittelgebirgslandschaften mit urigen Hütten für
sportliche Bergtouren und Alpen-Massive für das Kraxeln zum
Gipfelglück.
Beim „Schnupperkurs" übt man im Rahmen einer
geführten Wanderung verschiedene Techniken für schonendes Abwärtsgehen,
die Trittsicherheit in unterschiedlichem Gelände und wie man sich
richtig orientiert. Man lernt, warum der „Seemannsgang" im Gebirge die
Gelenke schont oder weshalb die Eiszeit so manchem Berg den „letzten
Schliff" verpasst hat. Teilnehmerkosten eines Schnupperkurses werden
bei Buchung eines weiteren Kurses der Bergwanderschule, wie
beispielsweise „Routen-Planung", „Geh-Technik" und „Tour-Taktik",
angerechnet.
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