Oberland: Ebersberg-Rosenheim | 02.09.2009

Saurier im Lokschuppen Rosenheim
Sie
sind Kreaturen der Superlative: Der Längste misst 40 Meter, der Älteste
lebte vor 235 Millionen Jahren. Dinosaurier faszinieren Wissenschaftler
und Filmregisseure, begeistern Kinder und Erwachsene. Das
Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim präsentiert mit „Dinosaurier
- Giganten Argentiniens" erstmals weltweit die spektakulärsten Funde
und entführt die Besucher passend zum 200. Geburtstag Charles Darwins,
dem Schöpfer der Evolutionstheorie, auf eine Zeitreise in die
Erdgeschichte.
Dinosaurier zählen zu den imposantesten
Kreaturen der Evolution, die ältesten und größten Exemplare wurden in
Argentinien gefunden und werden jetzt im Rosenheimer Lokschuppen
ausgestellt: Mit 40 Metern Länge und einer Schulterhöhe von acht Metern
war der „Argentinosaurus" der größte Pflanzenfresser der Welt. Für den
riesigen Skelettabguss wurde eigens eine Halle errichtet. Der
„Eoraptor" stellt mit 235 Millionen Jahren den ältesten Saurier-Fund
dar. Das weltweit einzige Exemplar des „Austroraptor" wird in Rosenheim
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Raubsaurier wurde erst
Ende 2008 in der argentinischen Provinz Rio Negro entdeckt und lebte
vor rund 70 Millionen Jahren.
Zu bestaunen sind auch zahlreiche
wertvolle Originale, wie zum Beispiel Dinosaurier-Eier, ein seltener
Hautabdruck und Knochen des „Patagosaurus". Insgesamt 24 Dinosaurier
werden als Skelett oder lebensnahe Rekonstruktion ausgestellt und ein
spannendes, museumspädagogisches Programm führt Kinder in die Welt der
Urzeitmonster ein: In einem Forscherquartier erleben sie
Ausgrabungsstätten hautnah und können sich mit speziellen Werkzeugen
als Paläontologen versuchen. Geheimnisvoll und faszinierend ist die
Taschenlampenführung: An jedem ersten Freitag im Monat erwarten die
Teilnehmer Licht- und Schattenstimmungen, sich scheinbar bewegende
Skelette und faszinierende Blicke auf die Giganten der Urzeit.
Die
Ausstellung läuft bis 25. Oktober 2009 und wurde von der Regierung
Argentiniens mit dem Qualitätsmerkmal für außerordentliche
Kulturprojekte ausgezeichnet. Sieben argentinische Museen sind
Leihgeber der Ausstellung.
Wer das (Hoch)Moor wie vor Urzeiten
erleben möchte, der kann im Rosenheimer Land eine Woche in einem
Drei-Sterne-Hotel inklusive vieler Extras bereits ab € 289,- pro Person
im Doppelzimmer verbringen: Im Paket "Wandern auf drei Ebenen" sind
sieben Übernachtungen mit Frühstück, eine Wander- und Radelkarte der
Region, eine geführte Wandertour und eine Berg- und Talfahrt mit der
Wendelsteinzahnradbahn inbegriffen.
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