Oberland: Ebersberg-Rosenheim | 09.02.2011

Sabine Hauswirth
Die
Unternehmerin Sabine Hauswirth hat
zum zehnjährigen Firmenjubiläum ihrer „Finanzwerkstatt“ einen besonderen Erfolg
erzielt: die 48 jährige ist erstmals unter die Top 100 der bundesdeutschen
Finanzberater gewählt worden. Der Wettbewerb „Finanzberater des Jahres“ wird
jährlich vom renommierten Wirtschaftsmagazin €uro und branchenerfahrenen
Partnern durchgeführt. Darunter sind die Fondsgesellschaft Robeco und die
„School of Management and Innovation“ der Steinbeis-Hochschule Berlin.
Sabine Hauswirth gründete das Rosenheimer Unternehmen
„Finanzwerkstatt“ im Jahr 2000. Die ausgebildete Betriebswirtin für
betriebliche Altersvorsorge und Diplom-Verwaltungswirtin (FH) bietet als
Schwerpunkte die Finanzplanung für Führungskräfte und Unternehmer sowie
Beratung in der Geldanlage und Altersvorsorge für Profisportler. Ein weiterer
Schwerpunkt ist die Beratung von Vereinen aller Art bezüglich der Haftung im
Ehrenamt und der Unfallversicherung für Mitglieder.
In der Branche hat sich Hauswirth durch
zahlreiche Fachartikel und mit ihrem Fachbuch über Entgeltumwandlung in
Unternehmen einen Namen gemacht. „Mich freut es sehr, dass ich unter
die Top 100 der deutschen Finanzberater gekommen bin“, sagte Hauswirth. „Der
Wettbewerb war nicht einfach, weil man die richtige Balance zwischen Gewinn
bringender und gleichzeitig risikominimierter Geldanlage finden musste.“
Das
Wirtschaftsmagazin „€uro“ bescheinigt allen, die unter die Top 100 gekommen
sind, eine ausgezeichnete Kenntnis der Börsenentwicklung und der fachlichen
Fragestellungen rund um die Geldanlage. Die Bewerber mussten im theoretischen
Teil sechs Fragebögen beantworten und im praktischen Teil über einen Zeitraum
von sechs Monaten mit einem Startkapital von 100.000 Euro mit möglichst wenig
Risiko möglichst viel Gewinn erzielen Teilnahmeberechtigt waren Anlageberater
von Privat- und Geschäftsbanken, Sparkassen und Volksbanken sowie unabhängige,
hauptberufliche Vermögensberater und Finanzplaner.
Bundesweit hatten über 600 Berater
teilgenommen. Sabine Hauswirth
belegte mit ihrer „Finanzwerkstatt“ Platz 71. Die Aufgaben des Wettbewerbs zur
Geldanlage spiegeln die berufliche Tätigkeit von Sabine
Hauswirth wider. „Ich weise die Unternehmer immer darauf hin, dass es darauf
ankommt, solide, wenig riskant aber renditestark zu investieren“, so die
Finanzberaterin. „Wichtig ist es vor allem, rechtzeitig zu investieren und
schon frühzeitig mit der Altersvorsorge zu beginnen. Wer im Alter von 50 Jahren
daran denkt, muss für die Alterssicherung sehr hohe Beträge aufwenden.“
Oft
vergessen wird bei Unternehmen die Absicherung der eigenen Arbeitskraft. „Doch
genau das ist bei der Finanzplanung sehr wichtig. Jeder Unternehmer sollte für
den Fall planen, dass er eines Tages, beispielsweise durch einen Unfall, nicht
mehr voll arbeitsfähig ist.“
Auch viele Vereine zählen inzwischen
zu den Kunden von Sabine Hauswirth.
„Die Vereine sind sich über ihre Risiken oft gar nicht im Klaren. Das betrifft
den Gartenbauverein genauso wie den Fußballverein.“ Auch ein Ehrenamt braucht
Absicherung: zum Beispiel eine Haftpflichtversicherung für Veranstaltungen oder
eine Unfallversicherung. Bei großen Vereinen ist auch eine
Vermögensschadens-Haftpflicht für Vorstandsmitglieder sinnvoll.
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