Oberland: Ebersberg-Rosenheim | 05.04.2011

Beste Programmierer durften einmal mit einem TESLA-Sportwagen fahren
Geert Engelhardt,
Lehrbeauftragter an der Fakultät für Informatik an der Hochschule Rosenheim und Vorstand der Firma Eridea AG in Bad Aibling lobte unter Studierenden für exzellente Programmier-Leistungen eine Fahrt mit dem schnellsten Elektrofahrzeug der Welt aus.
Was ist ein
wirklicher Anreiz für angehende Informatiker, an einem Programmierwettbewerb
teilzunehmen? Das fragte sich Diplom-Informatiker Geert Engelhardt,
Lehrbeauftragter an der Fakultät für Informatik an der Hochschule Rosenheim.
Der Vorstand der Firma Eridea AG in Bad Aibling ist zugleich stolzer Besitzer eines
der schnellsten Elektrofahrzeuge der Welt aus dem Hause TESLA. „Der
Firmenname ist ein Synonym für neue Technologie und Innovation“ führt der
ehemalige Absolvent der Rosenheimer Hochschule aus. Spontan setzte er eine
Fahrt mit dem eleganten Elektrosportrennwagen als ersten Preis für die Gewinner
des Programmierwettbewerbs im Bereich „Integration betrieblicher
Standardsoftware“ aus, der von der Fakultät für Informatik
semesterübergreifend im Wintersemester 2010/11 ausgeschrieben war.
Insgesamt meldeten sich Studierende
aus dem dritten und siebten Semester an. Voraussetzung für die Teilnahme an dem
Wettbewerb waren bereits vorhandene Programmierkenntnisse. Diese galt es unter
Beweis zu stellen: Die vier Teilnehmerteams sollten mit Hilfe von
SAP-Entwicklungswerkzeugen eine Software programmieren, die vollkommen
eigenständig agieren kann – in Form eines simulierten Börsenagenten. So
können am Rechner Börsengeschäfte simuliert werden.
Die Spielregeln sind
einfach: Jeder „Börsenagent“ erhält ein Startkapital in gleicher
Höhe, das er gewinnbringend an der Börse einsetzen soll. Wer zuletzt am meisten
Geld übrig hat, hat gewonnen. Am Prüfungstag traten die vier
virtuellen Agenten gegeneinander an – vollkommen unabhängig von ihren
realen Erfindern. Diese saßen während des dreistündigen Börsenspiels zusammen
und tauschten sich über die gewonnenen Erkenntnisse aus. „Es hat auf
jeden Fall Spaß gemacht – mal was anderes. Und wir haben uns
untereinander semesterübergreifend kennen gelernt“ sagt einer der
Studierenden.
Betreut wurden die Studierenden
während der Entwicklungsphase von Professor Dr. Bernhard Holaubek von der
Fakultät für Informatik der Hochschule Rosenheim und von den Lehrbeauftragten
Geert Englhardt sowie Dr. Gunther Schöppe.
„Dieses Projekt ist eine klassische Win-Win-Situation“ sagt
Projektbetreuer Engelhardt. „Die Studierenden haben die Gelegenheit, ihre
Programmierkenntnisse in einem lockeren Rahmen zu erweitern und bekommen
interessante Kontakte in die Wirtschaft“, ergänzt Albert Bernstetter.
„Als junges, aufstrebendes Unternehmen in der Region lernen wir wiederum
junge Leute und deren Kreativität und Potential kennen“ so der zweite
Vorstand der Eridea AG. Am Freitag, 18. März 2011 war es
soweit: Das Siegerteam durfte die Leistungsfähigkeit des Elektrosportwagens der
Welt erfahren und selbst das Steuer übernehmen. Die übrigen Wettkampfteilnehmer
dann übrigens auch.
zurück drucken versenden verlinkenArtikel verlinken
Wenn Sie diesen Artikel von B4BOBERBAYERN.DE verlinken wollen, können Sie einfach den nachfolgenden HTML-Code auf Ihre Webseite einfügen:
© B4BOBERBAYERN.DE - Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Nachrichten sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung auf anderen Webseiten, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung von vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg ist untersagt. | Impressum