Donauland: Eichstätt-Ingolstadt | 28.04.2011

Im Bild: Audi Produktion Ingolstadt, Montage Audi A5. Foto:obs/Audi AG
Das eigene Verhalten realistisch einzuschätzen, ist im Straßenverkehr immens wichtig. Auf diese Erkenntnis zielte der aus insgesamt fünf Bausteinen bestehende Aktionstag „Disco-Fieber“ ab, der im Audi Bildungswesen stattfand.
Die Verkehrssicherheitstage fanden heuer bereits zum dritten Mal statt. Ziel des Präventionsprojektes war, jungen Fahranfängern mögliche Gefahren aufzuzeigen, um damit Unfälle zu vermeiden. 529 Audi-Auszubildende nahmen an der Aktion des Bildungswesens und der Arbeitssicherheit teil. „Wir wollten die Jugendlichen sensibilisieren und – wenn nötig – zum Über¬denken des eigenen Fahrverhaltens anregen“, betont Dieter Omert, Leiter des Audi Bildungswesens: „Das Thema Sicherheit spielt bei uns in der Ausbildung eine wichtige Rolle, das gilt auch für den Straßenverkehr!“
Besondere Herausforderung
Eine Gruppe von Auszubildenden der Audi AG zeigte an beiden Tagen mehrmals im Rahmen des Bausteins „Arbeits- und Verkehrssicherheit“ eine Präsentation und einen Film mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen“. Anschließend gab es eine Diskussionsrunde, die abwechselnd von den Teammitgliedern moderiert wurde. „Es ist für uns eine besondere Herausforderung, eine solche Veranstaltung eigenständig zu konzipieren und zu organisieren“, betont Luisa Priller, Auszubildende im dritten Lehrjahr zur Werkzeugmechanikerin: „Wir wollten mit dieser Aktion eine Plattform bieten, auf der wir uns austauschen können – schließlich sammelt jeder von uns seine eigenen Erfahrungen im Straßenverkehr.“
Audi-Unfallforschung
Erstmals meldete sich heuer bei den Verkehrssicherheitstagen die Audi-Unfall¬forschung zum Thema „ Verkehrssichere Fahrräder und Beleuchtung“ zu Wort. Audi ist unter den Automobilherstellern Wegbereiter in Sachen Lichttechnologie. Das Thema wird anhand von Unfalldaten, Kollisionsverläufen, Polizei- und Gutachtenbilder veranschaulicht. „Die Wahrnehmung der Umwelt hängt sehr stark von unseren Erwartungen und Erfahrungen ab“, erklärt Dr. Miklos Kiss, Leiter der Audi-Unfallforschung.
Teilnehmer wachrütteln
Die Zahl der sogenannten Disco-Unfälle an den Wochenenden ist besonders hoch. Unfallursache Nummer eins ist die Raserei, gefolgt von Alkohol, Drogen und Übermüdung. Timo Stark, Audi-Mitarbeiter und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, berichtet in diesem Jahr von seinen Rettungseinsätzen bei Verkehrsunfällen. Mit emotionalen Darstellungen will er die Teilnehmer wachrütteln und das Bewusstsein für Gründe und Folgen von Verkehrsunfällen wecken.
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