Donauland: Eichstätt-Ingolstadt | 14.06.2011

Im Bild: Audi Produktion Ingolstadt, Montage Audi A5. Foto:obs/Audi AG
Forscherinnen Camp im Audi-Bildungswesen Ingolstadt bietet Einblicke in die Welt der Technik. Die Teilnehmerinnen entwickeln ein mechatronisches Service-Fahrzeug.
Zwölf Mädchen, fünf Tage und ein klarer Auftrag: Beim Forscherinnen Camp im Audi-Bildungswesen in Ingolstadt stehen die Teilnehmerinnen vom 13. bis 17. Juni 2011 vor der Aufgabe, ein mechatronisches Service-Fahrzeug zu entwickeln und zu bauen. Eine Woche lang können sie beweisen, was in ihnen steckt. Das Ergebnis der Forschungsarbeit präsentieren die Schülerinnen am Freitag im Audi-Bildungswesen.
Technikluft schnuppern
Sie überlegen, probieren, tüfteln und schrauben. Beim diesjährigen Forscherinnen-Camp haben die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren die Möglichkeit, Technikluft zu schnuppern. Von der Ideenfindung über die wissenschaftliche Erprobung bis hin zur praktischen Umsetzung ihres Projekts – Initiative ist gefragt. Unterstützung erhalten die Jungforscherinnen durch Professoren und Dozenten der Hochschule Ingolstadt und durch ein Projektteam der AUDI AG.
Berufswelt näher bringen
„Beim Forscherinnen Camp wird von den Mädchen Kreativität und Selbstständigkeit gefordert, sie sind in jeden Schritt der Entwicklung ihres Fahrzeugs eingebunden“, erklärt Dieter Omert, Leiter des Audi-Bildungswesens: „Aufgrund dieser großen Praxisnähe bietet die Veranstaltung eine gute Plattform, um junge Mädchen für Technik zu begeistern und ihnen die Berufswelt des Ingenieurs näher zu bringen.“
Zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Das Forscherinnen Camp wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. veranstaltet und durch das Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gefördert. An den fünf Veranstaltungstagen lernen die Mädchen Wissenschaft und Wirtschaft kennen. Neben ihrer Arbeit bei Audi stehen für die Teilnehmerinnen Führungen und Vorlesungen an der Hochschule in Ingolstadt auf dem Programm.
Praktisches Testen
„Die Idee des Forscherinnen Camps hat mir auf Anhieb gefallen“, berichtet Jessica Reinhold, Projektleiterin in der Audi-Vorentwicklung und Betreuerin der Mädchen beim Forscherinnen Camp: „Es verknüpft Wirtschaft und Wissenschaft und ist dabei stets sehr praktisch orientiert. Und deshalb stand für mich auch sofort fest, dass ich die Mädchen bei ihrer Arbeit unterstützen werde.“ Reinhold entwickelt bei Audi Fahrerassistenzsysteme, die sie den Teilnehmerinnen während des Forscherinnen Camps erklären wird. Bei Testfahrten können die Mädchen dann im Anschluss selbst erleben, wie viel Spaß die Arbeit als Ingenieurin macht.
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