Freising-Erding | 03.05.2010
Im Rahmen der energetischen Sanierung des Moosburger Gymnasiums errichtet der Landkreis Freising auf den Dachflächen der Schule eine Photovoltaikanlage. Dies beschloss der Schulausschuss in seiner letzten Sitzung. Mit den Arbeiten soll nach der Dachsanierung im Sommer begonnen werden.
Die Inbetriebnahme ist spätestens für das erste Halbjahr 2011 vorgesehen. Geplant ist, flachgeständerte Dünnschichtmodule auf dem Haupt- und dem Verwaltungsbau zu installieren. Die gesamte Kollektorfläche soll ca. 670 m2 umfassen und jährlich etwa 73 000 KWh Strom produzieren. Das ist mehr als ein Drittel des Jahresbedarfs der Schule. Im selben Verhältnis wird CO2 eingespart. Den erzeugten Strom soll das Gymnasium soweit möglich selbst nutzen. Dies bevorzugten die Kreisräte zum einen aufgrund der günstigeren Förderkonditionen. Zum anderen gefiel ihnen die Vorstellung, dass den Schülern damit der Zusammenhang zwischen Stromerzeugung und -nutzung sehr gut vermittelt werden kann. Die Gesamtinvestitionskosten liegen bei ca. 250 000 Euro. Nach den Berechnungen der Energieagentur Berghammer und Penzkofer aus Moosburg, die den Landkreis berät, soll sich dieser Betrag innerhalb von ca. 13 Jahren amortisiert haben.Online-Marketing Seminar: Google AdWords Basic in Rosenheim
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