WZW

Preis des Oberbürgermeisters der Stadt Freising

Freising-Erding | 29.07.2011

TU München Fahnen, Quelle: TU München / Uli Benz
TU München Fahnen, Quelle: TU München / Uli Benz

Bürgermeister Dieter Thalhammer verleiht im Rahmen des 10. Hochschultags des Wissenschaftszentrums Weihenstephan (WZW) den zu jedem Hochschultag neu ausgelobten „Preis des Oberbürgermeisters der Stadt Freising“.

Der Preis für die beste Masterarbeit der Studienfakultät Agrar- und Gartenbauwissenschaften wird an Mathias Nottensteiner vergeben. Der Absolvent aus dem schwäbischen Steindorf studierte im Masterstudiengang Agrarwissenschaften. Seine Masterarbeit „Molecular and Cell Biological Studies to Characterize Putative Effectors of Blumeria graminis“ wurde mit der Note 1,0 bewertet. Herr Nottensteiner hat mit seiner Arbeit wesentlich dazu beigetragen, zu verstehen, wie pilzliche Krankheitserreger das „Immunsystem“ von Pflanzen überwinden und Pflanzenzellen zu ihren Zwecken umprogrammieren. Die Daten waren Grundlage für die Einwerbung von Drittmitteln und könnten die Basis für die Entwicklung innovativer Pflanzenschutzmaßnahmen bilden.

Studienfakultät Biowissenschaften

In der Studienfakultät Biowissenschaften geht der Preis für die beste Masterarbeit an Verena Gisela Riedinger. Auch ihre Masterarbeit mit dem Titel „Phylogenetic and Functional Diversity of Bats (Chiroptera) on Regional and the Local Scale” wurde mit 1,0 benotet. Frau Riedinger stammt aus dem niederbayerischen Fürstenstein und absolvierte am WZW den Masterstudiengang Biologie. Sie hat die Diversität von Fledermauspopulationen für ganz Bayern untersucht, speziell im Nationalpark Bayerischer Wald. Dabei fand Frau Riedinger heraus, dass in städtischer Umgebung offenbar die Verschiedenheit der Fledermäuse in ihren morphologischen und Verhaltens-Eigenschaften zunahm, während ihre Verwandtschaftsbeziehungen, die man anhand des Vergleichs konservierter Bereiche der Erbinformationen aufzeigen kann, von Laubwäldern/Ackerland hin zu Nadelwäldern/Grünland anstieg.

Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie

Den Preis für die beste Diplomarbeit der Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie erhält Christine Haider aus dem oberbayerischen Wasserburg am Inn. Ihre Masterarbeit „Mechanical and Rheological Properties Governing Particle Contact Mechanisms in Agglomeration Processes” wurde gleichfalls mit der Note 1,0 bewertet. Die Absolventin des Diplomstudiengangs Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel hat ein für die Industrie wichtiges Thema bei der Herstellung von pulverförmigen Lebensmitteln bearbeitet: die Beschreibung des Deformationsverhaltens von Partikeln in Agglomerations-Prozessen. Frau Haider entwickelte eine Methode zur Bestimmung der mechanischen und rheologischen Materialeigenschaften von Lebensmittel-Produkten, mit der sich Vorhersagen über das Agglomerationsverhalten machen lassen. Ihre Ergebnisse leisteten einen ausgezeichneten Beitrag zur Grundlagenforschung im Bereich der Materialwissenschaften von Lebensmitteln, welche Frau Haider nun als Doktorandin an der University of Sheffield weiter verfolgt.

Weitere Preisträger

Die Preisträgerin der Studienfakultät Ernährungswissenschaft heißt Lena Brandlhuber, kommt aus dem oberbayerischen Gars am Inn und wird für ihre Masterarbeit „Interactions Between Oral and Small Intestinal Exposure to Oleic Acid in Humans: Effects on Upper Gastrointestinal Functions, Appetite and Energy Intake“ ausgezeichnet. Marvin Hermann Friederich Lüpke aus München erhält den Preis für die beste Masterarbeit der Studienfakultät Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement. Der Absolvent des Masterstudiengangs Forst- und Holzwissenschaft schrieb in seiner Abschlussarbeit über „Advanced Precipitation Measurement under Canopy Influence“. Der Preis für die beste Masterarbeit der Studienfakultät Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung wird an die Münchnerin Sarah Sagemann vergeben. Sie absolvierte den Masterstudiengang Umweltplanung und Ingenieurökologie. Ihre Abschlussarbeit „Wie wirken sich Agroforstsysteme für den Boden- und Gewässerschutz, insbesondere im Hinblick auf den zunehmenden Energiepflanzenanbau aus?“.

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