Seenland: Landsberg-Starnberg | 05.05.2010

Warmfreibad Thaining
Pünktlich zum Beginn der Badesaison hat das
Gesundheitsamt im Landratsamt Landsberg die Qualität der natürlichen
Badegewässer wieder eingehend untersucht. Schwerpunkt dabei war die
bakteriologische Untersuchung der Wasserproben. Selbstverständlich
werden auch anderweitige Verschmutzungen wie etwa teerhaltige
Rückstände, Glas, Plastik, Gummi oder andere Abfälle erfasst.
Bei den 7 EU – Badegewässern zeigte der Engelsriedersee eine gute
Badewasserqualität, der Windachspeicher und 5 weitere Badestellen am
Westufer des Ammersees lieferten sogar ausgezeichnete Werte. Obwohl nach
der Bayerischen Badegewässerverordnung nur noch diese EU – Badegewässer
vor der Badesaison und bis 15. September alle 4 Wochen während der
Badesaison bakteriologisch überprüft werden müssen, untersucht das
Gesundheitsamt ebenso sorgfältig 10 weitere Bademöglichkeiten im
Landkreis Landsberg, die von Badegästen regelmäßig besucht werden:
- Lechstaustufe 20 Scheuring
- Auensee Prittriching
- Lechstaustufe 15 Landsberg
- Baggersee Penzing
- Baggersee Geltendorf
- Badeweiher Stadl / Vilgertshofen
- Dorfweiher Reichling
- Lech - bei Kinsau
- Ammersee am Campingplatz St. Alban, Dießen
- Ammersee am Gemeindebad, Schondorf
Dieser Service des Landratsamtes ist Landrat Walter Eichner besonders
wichtig, da von keinem Badegewässer eine gesundheitliche Gefährdung für
die Badegäste ausgehen darf.
Auch die Meßergebnisse des Lechs beim Eintritt in den Landkreis
Landsberg (Kinsau) und vor dem Verlassen des Landkreises (Scheuring)
sind dem Landkreischef sehr wichtig, da hierdurch eine gewisse
Umweltbewertung stattfinden kann, die für unseren Landkreis bisher immer
sehr positiv ausgefallen ist.
Dr. Lorenz Schröfl, Chef des Landsberger Gesundheitsamtes, bewertet
die Ergebnisse kurz vor der Badesaison 2010 sehr positiv: „ Alle
Badegäste können sich bei uns auf ungetrübten Badespaß einstellen“. Von
keinem Gewässer würde eine gesundheitliche Beeinträchtigung ausgehen. Da
die gemessenen Werte aber immer eine Momentaufnahme darstellen, werden
neben den regelmäßigen Kontrollen nach Bedarf auch zusätzliche
Untersuchungen durchgeführt. Dies könnte z.B. bei kurzfristigen
Wasserverschmutzungen durch Unwetter mit starken Regenfällen, der Fall
sein. „Wir bleiben in jedem Fall am Ball“, so der Gesundheitsamtschef.
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