Seenland: Landsberg-Starnberg | 11.08.2009

Dr. Günter Blaschke, Vorstandsvorsitzender Rational AG
Die Rational AG
erzielte im ersten Halbjahr 2009 Umsatzerlöse in Höhe von 147,7 Millionen Euro.
Dies entspricht einem Rückgang von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, liegt
aber im Erwartungskorridor. Dieser Rückgang im Vorjahresvergleich ist auch auf
den Basiseffekt des noch starken ersten Halbjahres 2008 zurückzuführen.
Erfreulich ist trotz der aktuellen
Krise die Entwicklung in vielen etablierten Märkten der Welt. „In Asien
erreichen die Umsätze nahezu das Vorjahresniveau. Aber selbst der deutsche
Markt hält sich mit einem Minus von 5 Prozent relativ gut. Auch in Krisenzeiten
wird somit unsere breite, weltweite Geschäftsbasis zum Vorteil“, erklärt der
Vorstandsvorsitzende der RATIONAL AG, Dr. Günter Blaschke.
Durch die frühzeitig umgesetzten
Kostensenkungsmaßnahmen und die anhaltend positiven Einflüsse aus der
Rohstoffpreisentwicklung ist es gelungen, die hohe Ertragskraft des
Unternehmens, trotz des rückläufigen Umsatzes, zu halten. „Zwar sank im ersten
Halbjahr das EBIT im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 Mio. Euro auf 35,3 Millionen
Euro, die EBIT-Marge erreichte mit 23,9 Prozent aber wieder das hohe Niveau der
Vorjahre“, berichtet Dr. Blaschke.
Im zweiten Quartal lag die EBIT-Marge mit 27,0
Prozent sogar leicht über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals von 26,9
Prozent. Im ersten Halbjahr wurde ein
operativer Cashflow von 30,2 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies entspricht
einem Anstieg von 3,8 Millionen Euro oder einem Plus von 15 Prozent gegenüber
dem Vorjahr. Der Finanzmittelbestand, inklusive Festgeldanlagen, betrug Ende
Juni 2009 87,2 Millionen Euro nach 57,5 Millionen Euro per 31.03.2009.
In einer bundesweiten Umfrage
befragte die Redaktion der führenden deutschen Fachzeitschrift „Küche“ rund
1.500 Küchenchefs nach den aus ihrer Sicht besten und erfolgreichsten
Neueinführungen des Jahres. RATIONAL wurde für die neuartige CareControl-Funktion
des SelfCooking Center mit dem ersten Platz beim „Küche Award 2009 Technik“
ausgezeichnet. Durch die automatische Erkennung des Verschmutzungsgrades und
die selbständige Errechnung des optimalen Reinigungs- und Pflegeprozesses
werden Energie und Arbeitszeit eingespart, die Umwelt geschont und der
Kalkaufbau im Dampfgenerator schon bei seiner Entstehung verhindert.
Die Prognosen verschiedener
Institutionen über die Intensität, die Dauer und den weiteren Verlauf der
anhaltenden Rezession waren selten heterogener als heute. Letztlich kann
niemand abschätzen, ob sich die Wirtschaft noch im Laufe dieses Jahres, erst
nächstes Jahr oder gar erst zu einem späteren Zeitpunkt nachhaltig erholen
wird. Deshalb ist eine seriöse Prognose zum laufenden Geschäftsjahr auch jetzt
nicht möglich. „Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr stimmt uns
zuversichtlich, dass sich unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung auch für das
Gesamtjahr auf moderatem Niveau einpendeln wird“, erläutert Dr. Blaschke.
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