Seenland: Landsberg-Starnberg | 12.07.2010

Eröffnung der E-Tankstelle am 9. Juli in Starnberg von TÜV SÜD und E.ON
TÜV SÜD und E.ON arbeiten eng bei der Weiterentwicklung der
Elektromobilität zur Marktreife zusammen. Im Mittelpunkt der
strategischen Partnerschaft steht ein breites Spektrum von Ladesystemen
für Elektrofahrzeuge. Die Entwicklung benutzerfreundlicher
Stromtankstellen mit höchsten Sicherheitsstandards ist ein wesentlicher
Beitrag zum Aufbau der Infrastruktur, die künftig für einen breiten
Einsatz von Elektroautos erforderlich sein wird.
Die beiden
Unternehmen arbeiten im Rahmen ihrer Partnerschaft zum einen an der
Weiterentwicklung bereits bestehender Konzepte und Standards für
kabelgebundene Stromtankstellen. In diesem Zusammenhang hat E.ON im
wieder eröffneten TÜV SÜD Service-Center
Starnberg eine neu entwickelte Stromtankstelle mit
Kabelanschluss errichtet. Diese Stromtankstelle soll als erste Anlage
dieser Art ein TÜV-Zertifikat erhalten. E.ON will bei der Vermarktung
einer neuen Generation von Stromtankstellen gezielt auf dieses
Gütesiegel setzen und so seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von
Stromtankstellen unterstreichen.
Zum anderen untersuchen E.ON und
TÜV SÜD systematisch die Einsatzmöglichkeiten und -perspektiven
kabelloser Ladestationen. In einem mehrmonatigen Testbetrieb wird dazu
eine ebenfalls im Starnberger Prüfzentrum installierte Testanlage für
das induktive Laden auf Herz und Nieren geprüft. Die Testergebnisse
werden eine wesentliche Grundlage für die erstmalige Festlegung
allgemeingültiger sicherheitstechnischer Anforderungen an solche
Ladesysteme sein. Die dabei festgelegten Kriterien können künftig
weltweit als Leitlinien für die Entwicklung und den Betrieb solcher
Anlagen gelten.
TÜV SÜD wird durch die Kooperationen seine
Kompetenz über die gesamte Prozesskette der Elektromobilität hinweg
stärken: von der Zertifizierung der Stromerzeugung über die
Sicherheitsstandards von Fahrzeugen und Infrastruktur bis hin zur
Schulung von Mitarbeitern im Umgang mit der Hochvolt-Technologie sowie
dem Recycling der Fahrzeuge.
Für E.ON sind Stromtankstellen nicht
nur Ladeeinrichtungen für Elektroautos sondern eine wichtige
Schnittstelle künftiger intelligenter Stromnetze. Damit die zunehmende
Stromerzeugung aus kleinen dezentralen Anlagen integriert werden kann,
müssen Stromspeicher die intelligenten Netze ergänzen. Eine Option dafür
sind Elektroautos, wenn sie über eine intelligente Stromtankstelle
gezielt in windreichen und verbrauchsarmen Zeiten mit Strom gefüllt
werden können.
Foto: Unter Strom: Bei der Eröffnung der E-Tankstelle am 9. Juli in Starnberg
verkündeten TÜV SÜD und E.ON eine enge Kooperation bei der Entwicklung
von Ladesystemen für die Elektromobilität. Von links: Dr. Dierk Paskert,
Mitglied des Vorstands E.ON. Energie AG, Ruth Werhahn, Leiterin
Konzerninitiative Elektromobilität E.ON, Dr. Axel Stepken,
Vorstandsvorsitzender TÜV SÜD AG, Dr. Monika Kratzer, Bayrisches
Umweltministerium, Ferdinand Pfaffinger, 1. Bürgermeister Stadt
Starnberg sowie Landrat Karl Roth im Tesla.zurück drucken versenden verlinkenArtikel verlinken
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