Integrationsarbeit

Landrat Erwin Schneider ehrt Rudolf Zeiler für langjährige Integrationsarbeit

Mühldorf-Altötting | 23.11.2011

Landrat Erwin Schneider ehrt Rudolf Zeiler
(von links) Teslime Alkaya, Ursula Birnkammer, Rudolf Schneider, Landrat Erwin Schneider

Was es heißt, sich als junger Mensch in einem fremden Land zurechtfinden zu müssen, lernte Rudolf Zeiler bereits in jungen Jahren. Als Sanitätssoldat diente der mittlerweile 68-jährige Burgkirchner im NATO-Hauptquartier in Paris. „Damals wurde mir bewusst, was es bedeutet als Ausländer akzeptiert und angenommen zu werden“, so Rudolf Zeiler.

Diese positiven Erfahrungen waren es, die in ihm den Entschluss reifen ließen, sich in seiner Heimat für die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger mit voller Kraft zu engagieren. Der Höhepunkt seiner bemerkenswerten Integrationsarbeit bestand in der Gründung des Agenda 21-Arbeitskreises in Burgkirchen im Jahr 1998. Durch die Organisation von Ausstellungen, Gesprächskreisen zwischen Deutschen und Ausländern trug er maßgeblich zur Schaffung von Toleranz und Verständnis bei.

Perspektiven für junge Menschen

Im Mittelpunkt der Agenda 21-Tätigkeiten stand von Anfang an das Berufspatenmodell für Jugendliche beim Übergang von der Schule in das Berufsleben. Dem großen Einsatz von Rudolf Zeiler ist es mitunter zu verdanken, dass in den letzten 13 Jahren gelang, 370 Jugendlichen eine berufliche und soziale Perspektive zu bieten.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem Rudolf Zeiler nun seine ehrenamtliche Tätigkeit ruhen lässt, um mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu können. Als Landrat Erwin Schneider dies erfuhr, lud er Rudolf Zeiler spontan ins Landratsamt ein, um ihn für seine langjährige Tätigkeit zu danken und ihm ein kleines Präsent zu übergeben.

Landrat Erwin Schneider: „Die Integrationsarbeit, die Rudolf Zeiler in den vergangenen Jahren vor allem im Rahmen der Agenda 21 geleistet hat, ist mehr als bemerkenswert und verdient großen Respekt und unser aller Dank. Mit seinem großartigen Engagement zur gesellschaftlichen Einbindung der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger hat er unverzichtbare Dienste für Völkerverständigung und Toleranz geleistet. Ich wünsche Herrn Zeiler für die Zukunft viel Gesundheit und noch viele glückliche Lebensjahre.“

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