Baader Bank AG kommt zum Halbjahr gut voran

43,2 Prozent plus nach Steuern

München Stadt/ München Land | 23.07.2009

Ungeachtet der Finanzkrise bleibt die Baader Bank AG, Unterschleissheim, im laufenden Jahr auf Erfolgskurs. Beflügelt von der positiven Börsenentwicklung im 2. Quartal konnte Deutschlands führender Spezialist im Wertpapierhandel sein Ergebnis in den ersten sechs Monaten 2009 deutlich ausbauen. So kletterte im 1. Halbjahr 2009 das Nachsteuerergebnis um 43,2 Prozent auf 9,0 Mio. Euro, während das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 86,4 Prozent auf 10,6 Mio. Euro nach oben schnellte.

'Diese Entwicklung ist vor allem einem starken 2. Quartal zu verdanken', sagte der Vorsitzende des Vorstands, Uto Baader, in Unterschleissheim. So erwirtschaftete das Institut in den Monaten April bis Juni 2009 ein Ergebnis nach Steuern von 6,9 Mio. Euro gegenüber 0,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag im 2. Quartal diesen Jahres bei 8,0 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,3).

'Natürlich konnten wir von der Börsenerholung seit März diesen Jahres profitieren', sagte Baader. Diese Entwicklung spiegelt sich vor allem in dem starken Anstieg des Handelsergebnisses um 142,7 Prozent auf 23,3 Mio. Euro wider. Es sei aber auch der breiten Aufstellung und der Kapitalstärke des Unternehmens sowie der großen Händler-Expertise zu verdanken, dass es bisher gelungen sei, die Auswirkungen der Finanzkrise nicht nur in Grenzen zu halten, sondern vor allem im außerbörslichen Vermittlungsgeschäft noch Marktanteile hinzuzugewinnen, so Baader weiter.

Zum Halbjahresende betreute die Baader Bank an fünf deutschen Börsen die Skontren (Orderbücher für Wertpapiere an den Börsen) von 1.481 Inlands- und 12.503 Auslandsaktien. Auf verbriefte Derivate wie Optionsscheine, Zertifikate oder ETFs entfielen 257.695 Skontren, auf Renten und Genussscheine 20.181 und auf aktiv gemanagte Fonds 7.981 Skontren. Damit betreute der Baader-Konzern zum 30. Juni 2009 insgesamt 299.841 Orderbücher, was einem Rückgang von 5,6 Prozent entspricht. Dieses Minus geht ausschließlich auf die geringere Zahl an emittierten verbrieften Derivaten zurück.


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