München Stadt/ München Land | 02.04.2010

TÜV SÜD Zentrale München
Je nach Branche, betrieblichen Besonderheiten und Belastung:
Arbeitsschutz hat viele verschiedene Facetten. Die 13. Tage des
Arbeitsschutzes von TÜV SÜD stellen generelle Trends genauso
vor wie spezielle Einzelthemen. Das Spektrum reicht von der
Motivation von Mitarbeitern zu sicherheitsgerechtem Verhalten über
die Maschinenrichtlinie bis zu Beispielen zur betrieblichen
Gesundheitsförderung. Die „Tage des Arbeitsschutzes“ finden am
Dienstag und Mittwoch, 4. und 5. Mai 2010, bei TÜV SÜD in der
Westendstraße 199 in München statt.
Wirksamer
Arbeits- und Gesundheitsschutz bedeutet wesentlich mehr, als auf der
Baustelle einen Helm zu tragen oder mit Sicherheitsschuhen am
Fließband zu stehen. Unternehmen haben die Aufgabe, die körperliche,
geistige und seelische Unversehrtheit der Beschäftigten zu bewahren
und darüber hinaus die Arbeitskraft dauerhaft zu erhalten und zu
fördern. Was das im Detail und in verschiedenen Branchen heißt,
damit setzen sich die „Tage des Arbeitsschutzes“ von TÜV SÜD
intensiv auseinander. Ein Veranstaltungs-Klassiker, der in diesem
Jahr bereits zum 13. Mal stattfindet. Das Programm am 4. und
5. Mai, bietet wieder eine aktuelle Mischung aus
Überblicks-Vorträgen, Praxis-Beispielen und Workshops.
Zum
Auftakt gibt Manfred Rentrop, Leiter des Bereichs „Sicherheit und
Gesundheit“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV),
einen Überblick über die Gemeinsame Deutsche
Arbeitsschutzstrategie, mit der Bund, Länder und
Unfallversicherungsträger ihre Anstrengungen bündeln, um die Zahl
der Arbeitsunfälle zu reduzieren sowie die Muskel- und
Skelett-Belastungen bei Arbeitnehmern und die Schwere von
Hauterkrankungen zu minimieren. Rentrop geht weiter auf Regeln und
Vorschriften für Arbeitsstätten ein.
Mit den rechtlichen
Dimensionen der Arbeitsschutzorganisation setzt sich Prof. Dr. Thomas
Wilrich, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, auseinander. Schwenk
zur Ergonomie: „Zu den Wirkungen kombinierter Belastungen“
spricht Prof. Dr. Helmut Strasser, Vizepräsident der Gesellschaft
für Arbeitswissenschaft an der Universität Siegen. Ergonomische
Bedingungen, Lärmentwicklung und Vibrationen bei der Arbeit an
Maschinen: Diese Aspekte greift die neue Maschinenrichtlinie
2006/42/EG auf. Detlef Burghammer von TÜV SÜD Life Service
stellt dar, was die Betreiber von Maschinen bei der Umsetzung der
Richtlinie beachten müssen.
Wie
kann man Mitarbeiter noch besser zu sicherheitsgerechtem Verhalten
motivieren? Reinhard Rothenaicher stellt ein Beispiel der Wacker
Chemie AG vor – zu Zündgefahren durch Elektrostatik. Es folgen
zwei Best-Practice-Beispiele zum Arbeitsschutz. Beispiel eins: Die
Arbeitsschutzorganisation beim Druckmaschinen-Hersteller manroland
AG. Beispiel zwei: Erstbetreuung und Nachsorge bei Banküberfällen
bei der UniCredit Bank AG. Das Programm am Dienstag schließt mit
einem Rückblick auf Industrieunglücke in Deutschland.
Jens-Christian Voss vom gleichnamigen Ingenieurbüro zeigt auf,
welche Lehren sich aus einzelnen Unglücks- und Schadensfällen
ziehen lassen.
Der
Mittwoch gehört den Workshops. Zur Auswahl stehen unter anderem
folgende Themen: „Betriebliches Gesundheitsmanagement –
praktische Umsetzungsmöglichkeiten im Unternehmen“; „Einführung
in das Notfallmanagement“; „Sicherheit in Teams“ sowie
„Betriebliche Umsetzung der neuen DIN EN 15635 – Ortsfeste
Regalsysteme aus Stahl – Anwendung und Wartung von
Lagereinrichtungen“.
Informationen
und Anmeldung bei Ute Alius, Tel. 089 / 57 91-16 47, E-Mail:
congress(at)tuev-sued.de.
Das ausführliche Tagungsprogramm gibt es unter
www.tuev-sued.de/akademie
im Bereich „Tagungen und Kongresse“.
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