München Stadt/ München Land | 03.02.2010
Atoss AG Zentrale München (Foto: Atoss)
Die Atoss Software AG, Spezialist für Workforce Management,
erwirtschaftete im Jahr 2009 trotz der weltweiten Rezession zum
vierten Mal in Folge ein Rekordergebnis. Das Geschäft im vierten
Quartal erwies sich hierbei als besonders lebhaft.
Atoss erzielte in 2009 ein Umsatzwachstum von 8% auf 29,1 Mio. Euro (Vj.
26,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) nahm um 9% auf 5,5
Mio. Euro (Vj. 5,0 Mio. Euro) zu, womit selbst die am 22. Oktober 2009
angehobene Prognose noch übertroffen wurde. Das Ergebnis je Aktie
stieg sogar um 14% auf 1,00 Euro (Vj. 0,88 Euro ). Besonders deutliche
Zuwächse zeigen sich bei einem Cash Flow von 7,6 Mio. Euro (Vj. 2,5
Mio. Euro ) und einer Liquidität von 19,3 Mio. EUR nach 14,0 Mio. EUR
im Vorjahr. Der
starke Trend der letzten Jahre belegt, dass Atoss-Lösungen von den
Unternehmen sowohl in einem positiven Konjunkturumfeld als auch in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten nachgefragt werden.
Das Thema
Workforce Management und die damit verbundenen Möglichkeiten der
Optimierung des Personaleinsatzes bieten Chancen, welche sich aus dem
weitgehend ausgeschöpften Rationalisierungspotenzial in Bereichen
wie Einkauf oder Produktion bei weitem nicht mehr ergeben.
Auch
bei Forschung und Entwicklung auf Rekordniveau
Der
Geschäftserfolg von Atoss ist aus Sicht des Vorstands wesentlich
darauf zurück zu führen, dass das Unternehmen mit einem
wegweisenden Technologiewechsel im Jahr 2005 entscheidende
Wettbewerbsvorteile erreicht hat. In 2009 wurden die Aufwendungen für
Forschung und Entwicklung im Rahmen der Unternehmensstrategie
nochmals deutlich gesteigert und so der langfristige Kundennutzen
sowie die Differenzierung der Atoss Produkte & Lösungen erneut
ausgebaut. Alleine im Jahr 2009 sind 5,6 Mio. Euro für die
Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung vorhandener Produkte und
Lösungen eingesetzt worden, was ebenfalls einem neuen Rekordvolumen
und einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 10% entspricht. Topwerte
nicht nur auf Jahressicht sondern auch mit
Blick auf das vierte Quartal
Atoss gelang es 2009, zum vierten Mal in Folge Rekordwerte bei Umsatz
und Ertrag zu erzielen. Das Unternehmen erlöste in 2009 einen
Konzernumsatz von 29,1 Mio. Euro (Vj. 26,9 Mio. Euro). Hierbei stiegen
die Umsätze bei Software von 16,0 Mio. Euro um 5% auf 16,8 Mio. Euro und in der Beratung von 7,4 Mio. Euro um 16% auf 8,5 Mio. Euro.
Außerhalb des Kerngeschäfts wurden mit Hardware 2,3 Mio. EUR (Vj.
2,8 Mio. Euro) erlöst und Sonstiges erbrachte 1,5 Mio. Euro (Vj. 0,8
Mio. Euro). Im
Jahresverlauf hat Atoss in jedem einzelnen Quartal Umsätze von mehr
als 7,0 Mio. EUR erzielt, wobei das vierte Quartal mit einem Umsatz
von 7,7 Mio. Euro (Vj. 6,9 Mio. Euro) einen neuen Rekordwert ergab.
Hierbei wurden in den Quartalen Auftragseingänge bei
Softwarelizenzen zwischen 1,1 und 2,8 Mio. Euro verbucht, welche sich
insgesamt auf 7,0 Mio. Euro (Vj. 6,6 Mio. Euro) beliefen. Daraus ergab
sich zum 31.12.2009 ein Auftragsbestand von 3,3 Mio. Euro (Vj. 2,5
Mio. Euro).
Überproportionale
Ergebnissteigerung
Das
operative Ergebnis (EBIT) stieg um 9% auf 5,5 Mio. Euro (Vj. 5,0 Mio. Euro) und das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 14% auf 5,9 Mio. Euro (Vj.
5,1. Mio. Euro). Der Jahresüberschuss (Net Income) nahm um 13% auf
4,0 Mio. Euro zu (Vj. 3,5 Mio. Euro) und auch das Ergebnis je Aktie
erreichte mit 1,00 Euro (Vj. 0,88 Euro) einen neuen Topwert. Äußerst
positiv machte sich der Unternehmenserfolg auch beim Cash Flow und
der Liquidität bemerkbar. Atoss steigerte den Cash Flow gegenüber
dem Vorjahr um 204% auf 7,6 Mio. Euro, entsprechend 26% der Umsätze.
Diese starke Entwicklung führte zu einem Zuwachs der Liquidität um
38% auf 19,3 Mio. Euro. Pro Aktie weist Atoss damit einen Cash Flow
von 1,92 EUR und liquide Mittel von 4,88 Euro vor. Die
Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag aufgrund einer deutlich
gestiegenen Bilanzsumme 57,2% (Vj. 64,1%).
Ausblick:
Atoss plant Entwicklung auf Rekordniveau
Unabhängig
von Fremdkapital, äußerst solide finanziert und mit einem
Auftragsbestand für Softwarelizenzen von 3,3 Mio. Euro hat die Atoss Software AG das neue Geschäftsjahr 2010 begonnen. Der Vorstand ist
überzeugt, dass das Thema Workforce Management weiter an Bedeutung
gewinnen wird, da im Personalbereich bei vielen Unternehmen noch
erhebliche Optimierungspotenziale gehoben werden können.
Intelligenter Personaleinsatz ist ein entscheidender
Wettbewerbsfaktor und damit ein zentral wichtiges Thema für die
Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Die
Atoss Software AG wird deshalb auch weiterhin konsequent ihre
nachhaltige Investitionsstrategie in die Forschung und Entwicklung
zum Ausbau ihrer Marktposition umsetzen. Ein wichtiges Vorhaben
stellt zudem die Stärkung einzelner Regionen dar.
Auch vor
diesem Hintergrund wurde mit Wirkung zum 01. Januar 2010 eine bisher
gemietete Immobilie in Meerbusch bei Düsseldorf vollständig
erworben. Der Kaufpreis von knapp 2,1 Mio. Euro wird aus den liquiden
Mitteln beglichen. Aufgrund des Wegfalls der Miete wird die
Transaktion bereits im Geschäftsjahr 2010 zu einem leicht positiven
Ergebniseffekt führen. Darüber hinaus sieht der Vorstand in diesem
Immobilienerwerb auch eine Diversifizierung der langfristigen Anlagen
des Unternehmens. Neben
einer Verstärkung regionaler Aktivitäten werden mittelfristig auch
erhebliche Wachstumschancen im Auslandsgeschäft gesehen.
Bereits
heute ist Atoss weltweit durch den Einsatz ihrer Lösungen in 23
Ländern vertreten, ohne kostenträchtige eigene Standorte zu
unterhalten. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Erfolgs bei
international aufgestellten Unternehmen wird deshalb davon
ausgegangen, dass zukünftig das Auslandsgeschäft an Gewicht
gewinnt. Für
das neue Jahr 2010 erwartet das Management eine Fortsetzung der
Geschäftsentwicklung auf dem Niveau des Rekordjahres 2009. Die
konservative Bilanzierungspraxis, hohe Transparenz in der
Berichterstattung und vorsichtige Prognosepolitik werden beibehalten.
Atoss will auch hinsichtlich der Beteiligung der Aktionäre am
Unternehmenserfolg verlässlich bleiben. So wird der Vorstand dem
Aufsichtsrat eine Erhöhung der letztjährigen Dividende von
0,44 Euro je Aktie vorschlagen. Der Aufsichtsrat wird Ende
Februar über den Dividendenvorschlag entscheiden.