München Stadt/ München Land | 04.02.2010

Messe free 2009 (Foto: Messe München)
Je weiter –
desto lieber: auch Fernreisen stehen trotz Konjunkturpessimismus wieder im Kurs.
So rechnet das Markt-Forschungsinstitut GfK TravelScope in Nürnberg in diesem
Jahr mit 4,8 Millionen Fernreisenden aus Deutschland (2009: 4,6 Millionen).
Dabei ziehe sich das Interesse an Fern-Destinationen gleichmäßig quer durch die
ganze Bevölkerung. Wen die Sehnsucht nach Weit-Weit-Weg-Zielen packt, kann sich
Anregungen auf der f.re.e – Die neue C-B-R vom 18. bis
22. Februar 2010 auf dem Münchner Messegelände holen.
Thailand beispielsweise konnte seine Position auf dem deutschen Markt
kontinuierlich ausbauen. Dies zeigen die aktuellen „World´s Best Awards“ des
Reisemagazins Travel + Leisure. Hier hat es Thailand gleich mehrfach unter die
Top Ten geschafft. „Thailand bietet ein einmaliges Preis-Leistungsverhältnis
bei hohen Servicestandards und ist wegen seiner Gastfreundschaft und einmaligen
Mischung aus Strand und Kultur, gepaart mit modernen Facetten, sehr beliebt“,
sagt Suwalai Pinpradab, Direktorin des Fremdenverkehrsamtes
Thailand (Halle A4, Stand 361) in
Frankfurt.
Unter dem Motto „Besonderes bewusst erleben“ stellt der
Fernreisespezialist „Chamäleon“ (A4.337) Rundreisen in Gruppen von vier bis zwölf
Personen sowie Bausteine und Mietwagentouren in Afrika, Amerika, Asien und
Ozeanien vor. Erstmals sind auch Äthiopien, Brasilien, Burma und Sambia dabei.
So führt zum Beispiel die 16-tägige Tour „Lalibela“ durch Äthiopien, wo die Teilnehmer
die geheimnisvolle Region der einstigen Königreiche Gondar und Axum kennen
lernen, Wüste, Regenwald und Hochland inklusive. Neu ist die „Private-Linie“,
bei der lediglich mit vier bis sechs Personen gereist und unter anderem in
exklusiv gelegenen Lodges in Afrika übernachtet wird. „Wildlife pur“ steht auch
in Tansania und in Botswana auf dem Programm, Gorilla-Trekking ist in Uganda
möglich.
Lernidee
Erlebnisreisen (A4.231) hat
neue Entdeckerkreuzfahrten in Südamerika aufgelegt. In Chile führt die
Gruppenreise „Terra Patagonia“ in die Fjorde Patagoniens und zu den Mapuche-Indianern.
In Peru zeigt der Veranstalter aus Berlin bei einer Flussreise mit der neuen
„Delfin II“ im Pacaya-Samiria-Nationalpark den „Mythos Amazonas und das Erbe
der Inka“. Die Flussexpedition „Orinoco“ führt maximal acht Gäste zu den
Indianerstämmen Venezuelas.
Ausgezeichnet als das „beste Hotel Afrikas und des Mittleren Ostens“
durch die „Leading Hotels of the World“, bietet das „Le Touressrok“ in Trou
d´Eau Douce an der Ostküste von Mauritius optimale Voraussetzungen für Urlaub
auf höchstem Niveau - zwei Privatinseln, ein Givenchy Spa, privater
Butler-Service, fünf Restaurants und ein von Bernhard Langer entworfener
18-Loch-Championship Golfplatz. Für Hotel-Gäste ist das Greenfee hier
inklusive. Ein weiteres Highlight sind die exklusiven Privatvillen: Sie liegen
am Ende des Hibiscus Strandes und offerieren auf 433 Quadratmetern Luxus und
Privatsphäre und zugleich die Möglichkeit, auf Wunsch am Hotelleben
teilzunehmen (Condor Flugdienst, A4.220).
Frosch Touristik
(FTI) (A4.230) pusht sein
Nordamerika-Programm. Vor allem in Manhattan hat der Münchner Veranstalter das
Portfolio stark erweitert. Neues Ziel ist Long Island. Aber auch in Washington,
Florida, den Südstaaten Louisiana und Georgia, San Diego und San Francisco
sowie Arizona hat FTI das Hotelangebot weiter ausgebaut. Eine Premiere feiert
FTI in diesem Jahr in Kanada: „Highlight of the Year“ ist Ontario mit Toronto,
Ottawa und den Niagarafällen an der Grenze zum US-Staat New York. Außerdem
führt eine „Clever Women“-Tour durch den Norden des Landes, unter anderem mit
einem Besuch der größten Inuit-Siedlung Kanadas. Bei einer „Hike &
Kanu“-Tour unter dem speziell für Frauen designten Label bereisen die
Teilnehmerinnen den Yukon.
Anlässlich der Weltausstellung, die 2010 in Shanghai stattfindet, hat „feel China“ (A4.347) eine
siebentägige Sonderreise organisiert: „Die Welt im Reich der Mitte“ zeigt dem
Gast nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Metropole, sondern gibt
an gleich zwei Tagen ausführliche Gelegenheit zum Expo-Besuch. Ein
ungewöhnliches Verlängerungsprogramm legt den Schwerpunkt auf alte Dörfer sowie
auf das Huangshan Gebirge und Hangzhou. So viel „klassisches China“ stellt
nicht nur einen spannungsreichen Kontrast dar, sondern zeigt auch eine
Lebensrealität, die sich über viele Jahrhunderte nur wenig verändert hat.
„Fernöstliche Juwelen“ heißt eine neue 16-tägige Bus- und Zugrundreise
durch Korea und Japan. Das quirlige Seoul, landschaftliche Schönheiten und
Kulturschätze wie die Seokguram Grotte – Wallfahrtsort für Buddhisten aus aller
Welt – prägen den Reiseverlauf in Südkorea. Per Luftkissenboot führt die Tour
weiter nach Japan. Dort begegnen die Gäste bei Besuchen in Zen-Klöstern und
zauberhaften Gärten dem alten Kaiserreich (Dertour, A4.443).
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