Heim + Handwerk 2011 vom 30. November bis 4. Dezember

Ein Blick hinter die Kulissen

München Stadt/ München Land | 25.11.2011

Die Aussteller präsentieren unterschiedliche Bereiche rund ums Bauen  und Wohnen. Fotos: Heim+Handwerk
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Die Aussteller präsentieren unterschiedliche Bereiche rund ums Bauen und Wohnen. Fotos: Heim+Handwerk


Die Heim+Handwerk bietet vom 30. November bis 4. Dezember  2011 auf dem Messegelände in München-Riem  ein breites Angebot rund um die Themen Bauen, Einrichten und Wohnen. Öffnungszeiten sind von Mittwoch bis Samstag jeweils von
10 bis 20 Uhr, am Sonntag schließt die Messe um 18 Uhr. Mehr zu der beliebten Messe und einen Blick hinter die Kulissen haben die Verantwortlichen im folgenden TExt zusammengestellt:

Anbauen, umbauen und den Wohnraum erweitern. Wintergärten sind vielseitig und sehr beliebt. Sie verleihen dem Haus von außen eine völlig neue Optik und im Innern bieten sie Raum für die gemütlichsten Stunden des Tages. Markus Renaltner setzt im Wintergartenbau Maßstäbe. Seit 15 Jahren stellt er auf der Heim+Handwerk die handwerklich gefertigten Wintergärten seines Unternehmens aus. Und das bedarf einer individuellen Planung, da der Wintergarten in seiner Architektur an den vorhandenen Wohnraum angepasst wird, damit sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Aus diesem Grund beginnt Markus Renaltner schon sehr früh mit den Vorbereitungen für die Messe: „Wir wollen den Besuchern der Heim+Handwerk immer wieder etwas Neues präsentieren, das unsere Qualität und die vielfältigen Möglichkeiten zeigt“, sagt er. „Deshalb stellen wir immer einen kompletten Wintergarten aus, mit Verglasung, Sonnenschutz, Lüftung und der nötigen Technik.“ Drei bis vier Tage arbeiten dann drei Mann in der Halle B3, um den vormontierten Wintergarten aufzubauen. „Die Montage ist vergleichbar mit einem wirklichen Aufbau. Mit einer Rückwand wird auf der Messe ein Haus simuliert. So können die Besucher wirklich ein Gefühl für den Wintergarten bekommen, alles genau anschauen, anfassen und begreifen“, erklärt Markus Renaltner. Und genau darauf kommt es an. Auf der Heim+Handwerk werden Kontakte geknüpft: „Hier bekommen die Besucher von uns Informationen. In Gesprächen werden wertvolle Anregungen für die Planung des eigenen Wintergartens gegeben. Alles Weitere machen wir dann vor Ort. Denn zur Form- und Preisfindung müssen wir uns das Haus zunächst ansehen“, sagt er. Der Preis für einen Wintergarten ist ebenso individuell wie das Haus selbst. Er richtet sich nach Größe, Sonnenschutz und Technik.
 
Ein Gesamtkonzept zum Einrichten

„Klare Linien und Formen liegen bei der Inneneinrichtung im Trend“, sagt Josef Finkenzeller, Geschäftsführer des Einrichtungshauses Finkenzeller. Die Spezialität des Hauses sind exklusive Möbel nach Maß. In diesem Jahr zeigen sie zum 34. Mal eine Auswahl ihrer Möbelstücke auf der Heim+Handwerk. „Wir sind seit der ersten Messe mit dabei, seither hat es viele verschieden Stilrichtungen gegeben. Doch uns ist es besonders wichtig zeitlos schöne Wohnräume zu schaffen“, erklärt er. Qualität steht an erster Stelle. Und so werden auch die Möbel für Deutschlands größte Verbraucherausstellung im Bereich Bauen, Wohnen und Einrichten ausgewählt. Insgesamt werden im Bereich Exklusives Wohnen in der Halle A2 vier Räume von Finkenzeller aufgebaut und komplett ausgestattet. Ein Raum im zeitlosen englischen Stil mit dunklen Hölzern dient zur Wiedererkennung. „In den drei weiteren Räumen zeigen wir immer etwas Neues“, sagt Josef Finkenzeller. „In diesem Jahr wird es noch ein Esszimmer, ein Schlafzimmer und ein Türenzimmer geben.“ Alle Wohnräume werden vollständig eingerichtet: Mit Beleuchtung, Wandfarbe, Bildern und Accessoires. Ein halbes Jahr vor der Messe werden die Möbel ausgewählt, eine Woche lang werden die Wohnräume vor Ort dann mit vier bis sechs Personen eingerichtet. Ein enormer Aufwand, der sich lohnt. „Durch die komplette innenarchitektonische Gestaltung bekommen die Besucher einen guten Eindruck, was wir leisten“, freut sich Josef Finkenzeller.  
 
Mit Kunst schöner wohnen

Auf der Heim+Handwerk schließt sich in diesem Jahr der Farbkreis. Ein Jahr lang standen beim der Ausstellungszyklus „BASIC COLOURS“ je eine der Grundfarben im Mittelpunkt. Mit der Farbe Gelb wurde die Reihe bei der letzten Heim+Handwerk eröffnet, nun finden alle Farben in einem Raumkonzept „all BASIC Colours“ zusammen. „Ging es bisher darum, die Farbwirkung der Kunst innerhalb einer Farbe auszuloten, werden diese Aspekte und Stimmungen hier zum Dialog zusammengeführt“, sagt Kirsten Freundl, Geschäftsführerin von art.et.fact consulting. Zehn Künstler präsentieren ihre Werke in den verschiedenen Farben und Materialien. Es werden Skulpturen, Keramiken, Bronzen, Ölgemälde, Aquarelle und Fotografien zu sehen sein. Viele dieser Werke sind von den Künstlern speziell für die Ausstellung gefertigt worden. Am Vortag der Messe wird Kirsten Freundl gemeinsam mit den Künstlern aus den einzelnen Werken ein Gesamtkunstwerk schaffen. Insgesamt werden so in Halle A2 zwischen 30 und 40 Werke ausgestellt. Für jeden ist etwas dabei. Die Größen variieren von dem kleinsten Format, einem Bild von 25x15 Zentimeter Größe bis hin zu einem Bild von 3,10 Metern Höhe. Es werden mehrere Bilder zum Aufbau mitgebracht und vor Ort dann die passenden Exemplare ausgewählt. Schließlich soll es einen spannungsreichen Aufbau mit großer Variabilität geben. „Das Wichtigste ist für mich, eine schöne Ausstellung zu gestalten und den Künstlern mit der Heim+Handwerk eine Plattform zur Präsentation zu bieten. Besonders schön ist es dann natürlich, wenn die Kunstwerke auch einen Käufer finden“, stellt Kirsten Freundl fest. Bei der letzten Messe ist ihr dies gelungen.
 
Online-Tickets für einen entspannten Messebesuch

Tickets für die Heim+Handwerk sind ab sofort im Internet erhältlich. Unter www.heim-handwerk.de/besucher können die Eintrittskarten zum vergünstigten Preis von 10 Euro direkt gekauft und ausgedruckt werden. Die Messe hat Mittwoch bis Samstag von 10 Uhr bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Zu erreichen ist das Messegelände von der Münchner Innenstadt in 20 Minuten mit der U2 im Fünf-Minuten-Takt, Haltestelle Messestadt West.

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