München Stadt/ München Land | 30.08.2010

TU München Fahnen
Die Technische Universität München (TUM) setzt einen weiteren Schritt auf dem Weg zur
familienfreundlichsten Technischen Universität Deutschlands: Am 1.
September öffnet der neue Betriebskinderhort am Wissenschaftszentrum
Weihenstephan seine Pforten. Somit können am Campus nun auch Sechs- bis
Zwölfjährige betreut werden – mit einem optimalen Betreuungsschlüssel
und bei flexiblen Öffnungszeiten.
Das Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und
Umwelt der TUM weitet seine Betreuungsangebote für Kinder und Familien
aus: Zu Kinderkrippe, Ferienbetreuung und Babysitterservice kommt ab
sofort am Weihenstephaner Steig 19 auch ein Betriebskinderhort.
TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann: „Unser strategisches Ziel ist es,
die familienfreundlichste Technische Universität in Deutschland zu
werden. Und wir kommen ihm in großen Schritten näher: Der neue Hort
macht Weihenstephan zum TUM-Standort mit den vielfältigsten
Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder unserer Mitarbeiter.“
Die Einrichtung ist in einem Jugendstil-Gebäude auf einem
alteingewachsenen 3.000-Quadratmeter-Grundstück eingezogen. Diese Villa
hatte der TUM vorher als Bürogebäude gedient und wurde nun für 150.000
Euro renoviert und kindgerecht ausgestattet. Ab 1. September werden
insgesamt zwölf schulpflichtige Sechs- bis Zwölfjährige Haus und Garten
in Beschlag nehmen. Die Kinder der TUM-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter
werden von drei Erzieherinnen und einer Kraft im „Freiwilligen Sozialen
Jahr“ betreut. Die Hort-Öffnungszeiten sind flexibel an die Bedürfnisse
von Eltern und Kindern angepasst und liegen derzeit bei 11 bis 17 Uhr.
Das Gebäude wird auch in der Ferienzeit zur Kinderbetreuung genutzt:
Dann findet in den Räumen regelmäßig das Ferienprogramm der TUM statt.
Das neue Haus hat übrigens passende Nachbarn – es liegt direkt neben der
„Dr. Gudula Wernekke-Rastetter Kindervilla“, die bereits vor zwei
Jahren renoviert wurde und seit Herbst 2008 eine Campus-Kinderkrippe
beherbergt. Die Neu- und Erweiterungsbauten in Weihenstephan wurden im
Wesentlichen aus Mitteln der Exzellenzinitiative und der Friedrich
Schiedel-Stiftung finanziert. Zur Ausstattung steuern die Erlöse der
TUM-Benefizkonzerte in der Münchner Philharmonie bei.
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