München Stadt/ München Land | 06.09.2010

GROSSMENGEN-MISCHKOPF MK 30/36-12 VON KRAUSSMAFFEI
Um der steigenden
Nachfrage nach großflächigen Strukturbauteilen mit Glasfaserverstärkung gerecht
zu werden, hat KraussMaffei seine eigene LFI-PUR-Technologie weiterentwickelt.
Mit der neuen LFI-PUR-Prozesseinheit MK 30/36-12 bietet KraussMaffei den
optimalen Mischkopf, so dass Kunden ohne aufwendiges Umrüsten auch auf
bestehenden Anlagen großflächige LFI-Bauteile mit einer Austragsmenge von 1.500
g/s herstellen können. Gleichzeitig lassen sich damit auch neue Füllmaterialien
für Bauteile mit innovativen Werkstoffeigenschaften einfach und wirtschaftlich
verarbeiten.
Vor über zehn Jahren
hat KraussMaffei die LFI-PUR-Technologie zur Herstellung von Strukturbauteilen
mit Glasfaserverstärkung entwickelt. Dabei werden in einer LFI-Prozesseinheit
bis zu 300 g/s Glasfaser im Schneidwerk zerschnitten, im Mischkopf mit bis zu
1.200 Gramm PUR-Gemisch benetzt, anschließend simultan in die offene Kavität
eingetragen und unter Druck zum gewünschten Formteil verpresst.
Um der
steigende Nachfrage zur Herstellung besonders großer Verkleidungsteile speziell
im Nutzfahrzeugbereich gerecht zu werden, hat KraussMaffei die
LFI-PUR-Prozesseinheit weiterentwickelt. „Als Weltmarktführer in der
LFI-PUR-Technologie gehen wir neue Wege und entwickeln unsere Anlagen und
Systeme ständig weiter“, erklärt Josef Renkl, Leiter Forschung und Entwicklung
Reaktionstechnik bei KraussMaffei. „Durch die Optimierung von Faserbenetzung
und Austragsmenge können unsere Kunden nun auch auf bestehenden
LFI-PUR-Systemen noch großflächigere Bauteile herstellen – bei gleichen
Zykluszeiten.“ In Zukunft bietet KraussMaffei ihren Kunden die
LFI-Prozesseinheit sogar von bis zu 2.000 g/s an.
Mischkopf MK 30/36-12 für große Bauteile
Für die Fertigung von besonders großflächigen Bauteilen bietet
KraussMaffei mit dem MK 30/36-12 den optimalen Mischkopf, der sich problemlos
auch auf bestehende Anlagen adaptieren lässt. Dabei sind keine neuen
Einstellungen an den zugehörigen Robotern oder an der Steuerung erforderlich,
auch das Gewicht des Mischkopfes entspricht den bisherigen Modellen.
Mittlerweile ist der MK 30/36-12 schon bei namhaften Herstellern von LFI-Bauteilen erfolgreich im
Einsatz, wo je nach Bauteil und mechanischer Anforderung PUR-Gemische mit bis
zu 50 Prozent Glasfasern zum Einsatz kommen.
Wirtschaftliche Verarbeitung von Glasfasern und
Füllstoffen
Mit der LFI-PUR-Technologie von KraussMaffei kann auch eine Kombination
aus Glasfasern und Füllstoffen, wie beispielsweise Kreide, Talk oder BaSo4,
problemlos verarbeitet werden. Der Füllstoffgehalt kann dabei bis zu 40 Prozent
und der Glasfaseranteil bis zu 50 Prozent im Bauteil ausmachen. Damit entstehen
Bauteile mit innovativen Werkstoffeigenschaften. Durch die günstigen Rohstoffe
wird außerdem eine besonders wirtschaftliche Fertigung gewährleistet.
Foto: Besonders
großflächige LFI-Bauteile speziell für den Nutzfahrzeugsektor lassen sich mit
der LFI-PUR-Prozesseinheit MK 30/36-12 von KraussMaffei und einer Austragsmenge
von 1.500 g/s einfach und wirtschaftlich herstellen. Quelle: KraussMaffeizurück drucken versenden verlinkenArtikel verlinken
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