München Stadt/ München Land | 19.03.2010

Stromtankstelle TÜV SÜD
Ganz im Zeichen der „Elektro-Mobilität“ steht der Auftritt von
TÜV SÜD bei der 20. Automobilmesse AMI in Leipzig: Präsentiert
werden bei einer Pressekonferenz am 9. April die Ergebnisse einer
repräsentativen Studie mit der Fragestellung: „Wie gut sind Handel
und Werkstätten auf Elektro-Mobilität vorbereitet“.
Zudem ist das
Thema „Sicherheit von Elektroautos“ Schwerpunkthema des von TÜV
SÜD im Rahmen der AMI veranstalteten Fachkongresses „crash.tec“
am 13. und 14. April im Congress Centrum Leipzig. Wie
groß ist das Interesse von Werkstätten und Autohandel am
Elektroauto? Wie gut sind sie vorbereitet, wenn der Stromer durchs
Werkstatttor rollt? Nur zwei Fragen aus einer repräsentativen
Studie zur E-Mobilität, die das Marktforschungsinstitut Technomar im
Auftrag von TÜV SÜD durchgeführt hat.
Nachdem TÜV SÜD bereits im
vergangenen Jahr das Interesse der Autofahrer zum Wechsel auf
Elektrofahrzeuge in einer vielbeachteten Studie ermittelt hat, stehen
jetzt bei der aktuellen Studie Handel und Werkstätten im Fokus. Die
Befragten: Autohäuser und Werkstätten in Sachsen, Bayern und
Baden-Württemberg.Ein
positiver Trend lässt sich bereits jetzt ablesen: „Die Mehrheit
der Betriebe sieht in der Elektro-Mobilität ein relevantes
Zukunftsthema“, sagt Horst Schneider, Sprecher der Geschäftsführung
der TÜV SÜD
Auto Service GmbH. Mit den Schulungen indes stehe man noch am Anfang.
So hat die Befragung erbracht, dass bislang erst 14 Prozent der
Betriebe ihre Werkstattmitarbeiter speziell für Hybrid- und
Elektroautos geschult hat.
Horst Schneider stellt alle Ergebnisse der
Studie im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag, 9. April, um 12:40
Uhr auf dem TÜV SÜD-Stand in Halle 3, Stand E06vor. Zur Umsetzung
von E-Mobilitätskonzepten gehören neben der Fahrzeugentwicklung,
der Infrastruktur und der Energiebeschaffung auch der Vertrieb der
Stromer und der Service in den Werkstätten – ein AMI-Hauptthema
für den Branchenpartner von Werkstätten und Autohäusern.
crash.tech
– hier treffen sich die Branchen-Spezialisten
Handel
und Werkstätten sind eine wesentliche Komponente für die
Elektro-Mobilität, eine weitere ist die Sicherheit von
Elektro-Mobilität. Zu diesem Thema diskutieren im Rahmen der am 13.
und 14. April stattfindenden „crash.tech“ renommierte
Branchenexperten. Die Daimler
AG referiert zur „Crashsicherheit von Lithium-Ionen-Batterien für
Hybridfahrzeuge“, die BMW Group präsentiert das Thema
„Funktionssicherheit und Fahrzeugsicherheit in der
Elektro-Mobilität – Synergien und Herausforderungen“ und die
Experten von TÜV SÜD geben einen Einblick in den aktuellen Stand
zur „Standardisierung von Sicherheitsanforderungen“. Die
„crash.tec“ wird am 13. April, 9:30 Uhr, von Dr. Axel Stepken
im Congress Centrum Leipzig eröffnet. Die Sicherheitsthemen zur
E-Mobilität stehen am 14. April ab 14 Uhr auf der Tagesordnung.
Über
das Thema Elektro-Mobilität hinaus befassen sich die nationalen und
internationalen Crash-Experten mit Maßnahmen zur weiteren
Verbesserung der Verkehrssicherheit. Im Mittelpunkt steht dabei die
Vernetzung von passiven und aktiven Sicherheitssystemen: „Zur
weiteren Senkung der Zahl der Unfalltoten reicht die Beschäftigung
alleine mit passiven Sicherheitssystemen nicht aus. Nur zusammen mit
Systemen der aktiven Sicherheit wie beispielsweise ACC oder
Notbremsassistenten kann die Verkehrssicherheit weiter verbessert
werden“, sagt Dr.
Lothar Wech, fachlicher Leiter der crash.tech beiTÜV SÜD
Automotive.
Elektroautos
– von der Vision zur Realität
Tradition
auf der AMI: Die Podiumsdiskussion von TÜV SÜD, dem
Verkehrsparlament der Süddeutschen Zeitung und dem Verband der
Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) anlässlich der
Messe-Eröffnung. Im Fokus dieses Jahr: Verschiedene Konzepte für
schnelleres Vorankommen bei der Elektro-Mobilität. Vertreter der
Politik, Kfz-Hersteller, Energieversorger und Flottenbetreiber
diskutieren, wie sich das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung von
einer Million zugelassener Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen
bis 2020 realisieren lässt. Voraussichtlich mit dabei:
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Die Podiumsdiskussion
findet am Samstag, 10.
April, von 14.00 bis 16.30 Uhr im Saal 2 des Congress Center Leipzig
(CCL) statt.
Die
Experten von TÜV SÜD stehen an allen Messetagen in Halle 3, Stand
E06, zu Fragen rund um die Elektro-Mobilität zur Verfügung.
Foto: Der TÜV SÜD nahm bei seiner Tochter TÜV Hanse die erste Stromtankstelle in
Betrieb (von rechts): Sirri Karabag, Hamburger Unternehmer, Carolin
Reichert, Leiterin Geschäftsbereich E-Mobilität RWE, Dr. Axel Stepken,
Vorstandsvorsitzender TÜV SÜD AG und Klaus Balow, Geschäftsführer TÜV
Hanse. zurück drucken versenden verlinkenArtikel verlinken
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