PrintMedienForum2010

Nickel: „Innovationen benötigen Netzwerke“

München Stadt/ München Land | 09.08.2010

Karl-Georg Nickel, Sprecher des Clusters Druck und Printmedien und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied bayerndruck – Verband Druck und Medien Bayern, hat in seiner Rede beim PrintMedienForum 2010 die Bedeutung von funktionierenden Netzwerken für den Erfolg der Druck- und Printmedienindustrie im Freistaat hervorgehoben.

„Im Freistaat ist die gesamte Wertschöpfungskette der Druck- und Printmedienbranche vertreten. Das macht Bayern zu einem einzigartigen Standort für Netzwerkarbeit“, betonte Nickel. Er verwies darauf, dass der gesamte Innovationsprozess, angefangen bei der Idee bis hin zur erfolgreichen Vermarktung von einem einzigen Unternehmen alleine häufig nicht leistbar sei. Kein Unternehmen könne sich allein auf seine eigene Innovationskraft verlassen.

Hier lieferten Netzwerke wie das Cluster Druck und Printmedien einen entscheidenden Vorteil. „Gerade der interdisziplinäre Sachverstand, der in unserem Cluster organisiert ist, gepaart mit dem innovativen Supporter- und Partnermodell, kann Unternehmen der Branche zu der optimalen Lösung verhelfen.“

Nickel lobte den Cluster Druck und Printmedien als „erfolgreichen Versuch, den Markt zum Vorteil aller Teilnehmer systematisch noch besser zu durchdringen.“ Nirgendwo sonst würden Unternehmen bessere Voraussetzungen für die Entwicklung und Umsetzung von Innovationen finden, da die gesamte Wertschöpfungskette im Cluster organisiert sei. Der Cluster bietet laut Nickel seinen Mitgliedern sämtliche Vorteile, die sich die innovativsten Unternehmen in Deutschland mühsam und kostenintensiv selbst erarbeitet haben.

Er forderte deshalb die Unternehmen auf, bestehende Berührungsängste beim Thema „Kooperationen und Netzwerke“ abzulegen. „So mancher Unternehmer meint, das größte Risiko läge darin, mit Partnern aus der eigenen Branche zusammenzuarbeiten. Doch das ist eine verhängnisvolle Fehleinschätzung“, erläuterte Nickel. Eine Studie von einer renommierten Wirtschaftsuniversität beweise das Gegenteil. Die Studie zeige, dass besonders innovative Unternehmen weit überdurchschnittlich häufig mit Partnern zusammenarbeiteten.
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