München Stadt/ München Land | 24.02.2010

Deutschland braucht intelligentes Gesamtkonzept für E-Mobilität
TÜV Hanse hat heute in Hamburg ein
Pilotprojekt für Elektro-Mobilität gestartet - mit seiner ersten
Tankstelle für Elektrofahrzeuge. Die Partner: TÜV Hanse-Mutterkonzern
TÜV SÜD, Energieversorgungsunternehmen RWE und der Unternehmer Sirri
Karabag, der zurzeit eines der größten E-Flotten-Projekte in
Deutschland betreibt.
"Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag für
die E-Mobilität und bieten an der Elbe ein ganz konkretes Beispiel, wie
die Fortbewegung der Zukunft im urbanen Raum erfolgreich umgesetzt
werden kann", so Dr. Axel Stepken, TÜV SÜD- Vorstandsvorsitzender, bei
der Einweihungsfeier. Dr. Stepken unterstrich bei der Eröffnung der
Stromtankstelle die Notwendigkeit einer staatlichen Förderung, soll die
E-Mobilität rasch zum Erfolg werden.
Die Eröffnung von
Stromzapfsäulen ist mehr als nur ein Baustein im E-Mobilitätskonzept
für die Hansestadt, das die TÜV SÜD-Tochter TÜV Hanse zusammen mit
seinen Partnern koordiniert. TÜV SÜD unterstreicht damit in Hamburg
seine Strategie als Prozesspartner für die E-Mobilität. "Das Projekt
beinhaltet alle Kriterien für eine erfolgreiche Umsetzung eines
Mobilitätskonzepts. Wir wollen aufzeigen, wie ein intelligentes
Gesamtkonzept für E-Mobilität aussehen kann", so Dr. Stepken. So berät
und zertifiziert TÜV SÜD rund um das Thema regenerative Energien, ist
Partner bei Homologation und Zulassung der Fahrzeuge, stellt über die
E-Tankstellen den Strom bereit und sammelt darüber intensiv
Erfahrungen, wie ein funktionierendes Infrastrukturnetz für E-Mobilität
aussehen muss und wie Stromtankstellen gesichert werden müssen.
Im
diesem Jahr gehen noch weitere zwei Tankstellen bei TÜV Hanse in
Betrieb. Die Pläne für eigene Aufladestationen sind entstanden, als TÜV
Hanse im vergangenen Jahr die ersten Karabag-Elektrofahrzeuge in
Hamburg für die Straße zugelassen hat. Dazu Klaus Balow,
Geschäftsführer von TÜV Hanse: "Eigene Elektrofahrzeuge und die
E-Tankstellen bieten uns als Sachverständige die Möglichkeit, die
Komponenten der E-Mobilität zu untersuchen. Wenn wir wissen, wie die
Fahrzeuge tagtäglich genutzt werden und wie die Aufladung praktisch
durchgeführt wird, können wir daraus Rückschlüsse für die weitere
Entwicklung ziehen." Der Strom der Stromtankstelle stammt
ausschließlich aus regenerativen Energien.
"Damit fahren die
Nutzer nicht nur lokal, sondern auch generell emissionsfrei, denn der
RWE-Autostrom besteht zu 100 Prozent aus regenerativ erzeugtem Strom.
Die Herkunft der Energie wird von TÜV SÜD jedes Jahr überprüft und
bestätigt", unterstrich Carolin Reichert, Leiterin E-Mobility bei RWE.
Foto: Am Mittwoch, 24. Februar, nahm TÜV SÜD bei seiner Tochter TÜV Hanse die
erste Stromtankstelle in Betrieb (von rechts): Klaus Balow,
Geschäftsführer TÜV Hanse, Dr. Axel Stepken, Vorstandsvorsitzender TÜV
SÜD AG, Carolin Reichert, Leiterin Geschäftsbereich E-Mobilität RWE und
der Hamburger Unternehmer Sirri Karabag. Quelle: obs/TÜV SÜD AGzurück drucken versenden verlinkenArtikel verlinken
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