München Stadt/ München Land | 12.08.2009
Bertram Brossardt
Die Beschäftigten in der
bayerischen Metall- und Elektroindustrie verfügen über einen hohen Grad an
Qualifizierung. Dies ist das Ergebnis einer Befragung der bayerischen
Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM unter ihren Mitgliedsbetrieben.
52 Prozent der Beschäftigten
sind demnach Facharbeiter, bei 11,5 Prozent handelt es sich um Meister bzw.
Techniker und 17,6 Prozent verfügen über einen Hochschulabschluss. Un- bzw.
angelernte Arbeitnehmer stellen 18,9 Prozent der Belegschaften.
Bertram Brossardt,
Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM: „Der
nach dem dualen Ausbildungssystem qualifizierte Facharbeiter stellt einen
zentralen Wettbewerbsvorteil der heimischen Metall- und Elektroindustrie dar.
Die Flexibilität unserer Facharbeiter, insbesondere ihre Fähigkeit, auch
kleinere Serienfertigungen und Spezialwünsche in Topqualität zu fertigen, ist
weltweit einmalig!“
Der Sektor wird laut
Brossardt auch in Zukunft wesentlich auf die Fähigkeiten seiner Facharbeiter
angewiesen sein. „Mittelfristig wird der Bedarf nach gut ausgebildeten
Facharbeitern in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie hoch bleiben.“ Skeptischer sieht der
Hauptgeschäftsführer dagegen die Zukunft für die weniger qualifizierten
Arbeitskräfte: „Der Trend in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie geht hin zu
den höher qualifizierten Tätigkeiten.
Die Zahl der un- bzw. angelernten Beschäftigten
wird in Zukunft weiter sinken, der Bedarf an Facharbeitern, Meistern und
insbesondere an Hochschulabsolventen wird weiter steigen.“ Die jungen Leute in Bayern
rief Brossardt auf, die vielen Möglichkeiten und Chancen, die die bayerische
Metall- und Elektroindustrie bietet, bei ihrer Berufswahl zu berücksichtigen.
„Die
Metall- und Elektroindustrie ist eine der zukunftsträchtigsten Wirtschaftsbereiche.“
Unter
www.ausbildungsoffensive-bayern.de
gibt es umfassende Informationen zu den Ausbildungschancen in der bayerischen
Metall- und Elektroindustrie