Knirps Licence Corporatin GmbH & Co. KG

Unter der Schirmherrschaft des roten Punktes

München Stadt/ München Land | 24.03.2016

Knirps Gruppe T serie, Quelle: Knirps
Knirps Gruppe T serie, Quelle: Knirps

Pfarrkirchen– Die deutsche Traditionsmarke Knirps befindet sich im Aufwind und auf dauerhaftem Erfolgskurs. Dank hohem Qualitätsniveau setzt sich die Marke mit dem roten Punkt in einem von Discountprodukten überfluteten Segment durch und baut seine Stellung aus.

Die Liste deutscher Marken, die ihre letzte Ruhestätte auf dem Markenfriedhof fanden, ist lang. Ob DEA, Dual, Hertie und Horten oder auch Raider, sie alle konnten sich am Ende nicht behaupten. Auch die wohl bekannteste Schirmmarke der Welt, Knirps, hätte sich fast auf dieser Liste wiedergefunden und wäre vom Markt verschwunden. Nachdem die einstige Erfolgsmarke 1982 und 1999 Insolvenz anmelden musste, währte das Glück des Erfolgs nicht lange, das Aus der Marke mit dem roten Punkt schien Ende 2004 besiegelt. Wären da nicht das österreichische Unternehmen doppler und das Schweizer Unternehmen Strotz gewesen, für das die deutsche Marke mit ihrer bis 1928 zurückreichenden Erfolgsgeschichte stets der einzig ernst zu nehmende Wettbewerber am Markt gewesen war.

Erfolg dank neuer Funktion und Qualität

Mit dem Kauf sämtlicher Markenrechte in 2005 begann der erneute Siegeszug der Schirmmarke. Zunächst galt es, den Taschenschirm, der schon prominente Größen und Staatsoberhäupter vor Regen schützte, erneut auf ein Qualitätsniveau zu heben, das der Marke und vor allem dem Anspruch des Konsumenten an einen Knirps entsprach. Michael Lackner, Knirps Geschäftsführer von der ersten Stunde an, etablierte eine interne Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die sich jedes einzelnen Bestandteils des Schirms annahm und die Kollektion hinsichtlich Funktion, Design und vor allem Qualität neu aufstellte.

Das weltweite Umsatzvolumen lag 2005 bei etwas mehr als fünf Millionen Euro. Die nächsten Jahre waren geprägt von Aufbauarbeit, mit dem Ziel, das Vertrauen des Handels aber auch des Konsumenten wieder zu gewinnen. Neue Muster, leichtere und stabilere Gestelle aber auch eine selektive Distributionspolitik ließen die Umsätze Jahr um Jahr steigen, der große Durchbruch kam im Jahr 2015, erstmals wurde beinahe die Zehn-Millionen-Marke geknackt. Zu den Gründen für die Verdoppelung der Umsätze gehört laut Lackner, nachdem die Qualitätsstandards auf das bisher höchste Niveau gehoben werden konnten, unter anderem die klare Fokussierung auf den roten Punkt, umgesetzt als rote Funktionstaste am Schirm, als Qualitätssiegel und die internationale Ausweitung der Distribution.

Ein Schirm im Aufwind

Knirps wird heute in 40 Ländern vertrieben, davon 15 Hauptmärkte, wobei Deutschland ein Drittel des Umsatzes verantwortet, zweitstärkster Markt ist Japan. Ein gelungener Coup und feste Umsatzgröße in dem Unternehmen, das auf Schutz vor Wetter spezialisiert ist, sind die Sonnenschirme für den Garten. 2012 erstmals auf der SPOGA, der weltweit größten Messe für Gartenartikel vorgestellt, sind sie bereits mit mehreren Designpreisen ausgezeichnet und haben die Messlatte auch in diesem Segment hoch gelegt für Wettbewerber.

Fragt man Lackner, welchen Kurs die Marke nimmt, kommt er ins Schwärmen und zeigt, wie viel Leidenschaft man für ein Produkt haben kann, das vor den Tücken des Wetters schützt: „Wir arbeiten mit jeder Entwicklung an einer weiteren Optimierung der Qualität, um dem Kunden noch leichtere und zugleich stabilere Schirme bieten zu können, die gut in der Hand liegen, schick aussehen und auch bei Sturm nicht einknicken. Zudem werden wir den Ausbau der Gartenlinie weiter forcieren.“ Doch auch in Sachen Internationalität streckt Lackner die Fühler weiter aus, der nächste Markt mit großem Potenzial für den wohl bekanntesten Taschenschirm ist China. Knirps weiß den Aufwind für sich zu nutzen, um auch weiterhin auf dem richtigen Kurs zu sein in Sachen Schirm und Erfolgsgeschichte.

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