München Stadt/ München Land | 01.04.2010

KraussMaffei Berstorff Großrohr-Extrusionsanlage
KraussMaffei Berstorff erhielt von der iranischen P.E.S. Co. den Auftrag zur
Lieferung einer Großrohr-Extrusionsanlage, auf der der renommierte
Rohrproduzent glattwandige HDPE-Rohre mit einem Durchmesser von bis
zu 2.400 Millimetern herstellen wird. Die Produktion von
glattwandigen Rohren dieser Dimension ist eine Weltpremiere, mit der
KraussMaffei Berstorff die Messlatte bei der Rohrextrusion erneut
höher legt.
Bereits
seit fast einem Jahrzehnt produziert P.E.S. als langjähriger
zufriedener Kunde von KraussMaffei Berstorff mit
Einschneckenextrudern verschiedener Baugrößen und Bauarten dieses
Herstellers HDPE-Rohre, darunter auch Großrohre von bis zu 1.600
Millimeter Durchmesser in hervorragender Qualität. Die bei P.E.S. in
der Region am Persischen Golf hergestellten Großrohre werden neben
einer Vielzahl weiterer Anwendungen vor allem als
Versorgungsleitungen für Meerwasserentsalzungsanlagen sowie in der
Erdölraffinerie für den Transport von Kühlwasser eingesetzt. Das
Unternehmen, das langjährige und fundierte Erfahrung sowohl in der
Herstellung von PE-Rohren wie auch in der Verlegung und Installation
kompletter Leitungssysteme besitzt, ist begeistert von der
Zusammenarbeit mit KraussMaffei Berstorff.
Mohsen Jamalian,
Geschäftsführer und Besitzer von P.E.S., betont: „Zusammen mit
KraussMaffei Berstorff setzen wir einen neuen Meilenstein in der Welt
der Großrohrextrusion. Die Expertise, die wir im Extrusionsprozess
mit der 1600 Millimeter-Anlage bereits erreicht haben können wir
dank KraussMaffei Berstoff und seiner Top-Technologie bei
Einschneckenextrudern und Rohrkopf- beziehungsweise
Wendelverteiler-Konzepten auf die Extrusion von Rohren mit 2400
Millimeter Durchmesser übertragen. Auch die Firma Total
Petrochemicals mit ihrem Low-sagging Polyethylen XLS12B leistet zu
diesem Erfolg einen maßgeblichen Anteil.“
Anlagentechnik
vom Weltmarktführer
Mit
der jetzt bei KraussMaffei Berstorff bestellten
Großrohr-Extrusionsanlage wird P.E.S. in neue Dimensionen vorstoßen
und sein Produktionsspektrum um glattwandige HDPE-Rohre mit 1.800,
2.000, 2.200 und 2.400 Millimetern Durchmesser erweitern.
Die neue
Anlage, die als Kernkomponenten einen Einschneckenextruder KME
150-36 B/R sowie einen Rohrkopf KM-RKW 40-2400 umfasst, verfügt über
alle wesentlichen Features der Anlagentechnik, die KraussMaffei
Berstorff als Technologie-Führer bei der Großrohr-Extrusion
ausweisen. Hierzu zählen unter anderem das etablierte
36D-Einschneckenkonzept, der auf dem Wendelverteiler-Konzept mit
neuester rheologischer Auslegung basierende Rohrkopf und die
zugehörige Kalibriertechnik.
Mittels
dieser Anlagentechnik kann der Rohrproduzent sehr enge Toleranzen
bezüglich Wandstärke und der Ovalität einhalten und so
insbesondere in der Großrohrextrusion immense Einsparungen bei den
Materialkosten erzielen, die je nach Rohrtyp bis zu 90 Prozent der
gesamten Herstellungskosten ausmachen können. Zudem passen die so
produzierten Rohrstücke mit ihren äußerst geringen Abweichungen
bezüglich Ovalität, Außendurchmesser und Wandstärke exakt
zusammen – die ultimative Voraussetzung für eine qualitativ
hochwertige Schweißverbindung der Großrohre auf der Baustelle. Denn
nur durch eine fehlerfreie und bündige Verschweißung kann die
optimale Druckstabilität und Langlebigkeit der installierten
Großrohre erreicht werden.
Foto: KraussMaffei Berstorff Großrohr-Extrusionsanlage mit 36D Einschneckenextruder und
Wendelverteiler-Rohrkopfzurück drucken versenden verlinkenArtikel verlinken
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