Renaissance regionaler Gerichte und bodenständiger Rezepte

Wildkräuterküche statt Exotik

München Stadt/ München Land | 13.01.2012

Martin Stürzer setzt auf heimische Produkte, Foto: Stürzer Catering
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Martin Stürzer setzt auf heimische Produkte, Foto: Stürzer Catering

Egmating – Martin Stürzer, Geschäftsführer des gleichnamigen Catering Services aus Egmating, Kreis Ebersberg, setzt beim Kochen auf heimische Produkte. Statt Steaks aus Argentinien wird ein Rinderbraten mit Fleisch vom Bauern aus der Nachbarschaft zubereitet. Die Winter-Nachspeise mit Erdbeeren, welche lange Transporte hinter sich haben, ersetzt eine Bayrisch Creme auf Schokoladenspiegel.

Saisonale Gerichte mit Gemüse und Obst, das in den Gärten der Region geerntet und mit Kräutern aus dem eigenen Küchenbeet verfeinert wird, schmecken den Kunden nach Erfahrungen von Stürzer heute besser als kunstvolle Menükreationen mit exotischen Zutaten, die kaum jemand aussprechen kann. Denn das Bewusstsein für eine Lebensmittelproduktion, die vom Anbau bis zur Ernte, von der Verarbeitung bis zur Lieferung auf Ökologie und Nachhaltigkeit setzt, ist gestiegen.

Großmutters Rezeptbuch, das sich an saisonalen Zutaten orientierte, erlebt deshalb eine Renaissance. Statt mit Sushi werden Gäste mit fangfrischem Fisch bewirtet, dem raffinierte Häppchen, kreiert regionalen Spezialitäten, vorangehen.

Über das Unternehmen

Das Traditionsunternehmen Stürzer Catering blickt bereits auf eine 350-jährige Geschichte zurück und ist aus einer Metzgerei mit eigener Schlachtung hervorgegangen. Das Team des Familienbetriebes steht noch selber am Herd, stellt Zutaten wie Pasteten oder Aufstriche eigenhändig her und kauft keine fertigen Speisen zu.

Mit den Lieferanten aus der Region arbeitet Stürzer Catering seit vielen Jahren eng zusammen – eine Basis des Vertrauens.

Die Firmenphilosophie der Nachhaltigkeit betrachtet die Familie Stürzer ganzheitlich: Deshalb bewirtschaftet sie das 700 Quadratmeter große Betriebsgelände in Egmating nach ökologischen Prinzipien. Hochmoderne Haustechniken garantieren außerdem eine hohe Energieeffizienz wie zum Beispiel die  Osmoseanlage - das gesamte Wasser, das im Spülbereich Verwendung findet, wird über das Umkehr-Osmoseprinzip behandelt. Dies spart Spül- und Reinigungsmittel und schont somit die Umwelt. Das im Haus verbrauchte Warmwasser stammt zum großen Teil aus der Wärmerückgewinnung der im Gebäude befindlichen Kühlaggregate und die gesamte Wärme der Abluft der Lüftungen wird über Kreuzwärmetauscher wieder zur Beheizung des Gebäudes genutzt.

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