Bayerischer Mittelstandspreis 2009

Wunschmodell für die Zukunft schon heute lebendig

München Stadt/ München Land | 06.10.2009

Schulmisere - ohne uns!  Unternehmerinnen mit Herz und Habit packen an, wo Politiker seit Jahren nur diskutieren. Neu gegründete Theresia-Gerhardinger-Stiftung präsentiert sich erstmals bei der Verleihung des Bayerischen BVMW Mittelstandspreises am 8. Oktober in München.

Motivierte Lehrerinnen- und Lehrer, qualifizierte Ganztagsbetreuung, ein gesundes Mittagessen und gezielte persönliche Förderung der Schülerinnen und Schüler, das sind die wesentlichen Punkte moderner Bildung. Dazu religiöse Bildung und Vermittlung von Werten, Stärken von Sozialkompetenz und Verantwortungsbewusstsein sowie ein angeregter Dialog der Religionen und Kulturen. Was wie ein Wunschmodell der Zukunft klingt, ist bei den Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau schon seit vielen Jahren selbstverständlich. Die Armen Schulschwestern unterhalten  Kinderkrippen, Kindergärten und Horte, ein Kinderheim, eine Grundschule, Realschule und Berufsfachschule, ein Gymnasium, zwei Fachakademien und Studentinnenwohnheime. Und während Kultusminister noch um den richtigen Weg in Deutschland ringen und Ganztagsschulen bei uns eher die Ausnahme sind, gehen die Armen Schulschwestern ihren Weg moderner Bildung konsequent weiter.

Um diese hervorragenden Angebote auch in Zukunft garantieren zu können, wurde jetzt die „Theresia-Gerhardinger-Stiftung“ gegründet. Die Stiftung will gerade jetzt in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise und nicht ausreichender Schulfinanzierung der privaten Schulträger die visionären Bildungsziele der Ordensgründerin Theresia Gerhardinger weiter unterstützen und voranbringen. „Wir wissen, wie wichtig Bildung für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist und möchten Unternehmern eine Möglichkeit bieten, gezielt die Ausbildung junger Menschen im Land zu fördern und zu unterstützen, ohne dass die Mittel irgendwo versickern“, sagt Schwester Charlotte Oerthel, Provinzoberin der Schulschwestern. „Durch eine Spende oder Erhöhung unseres Stiftungskapitals fördern Sie nachhaltig Talente im Land, die sich ohne Ihre Unterstützung vielleicht nicht entfalten könnten.“

Einer der ersten Unterstützer ist der mittelständische Unternehmer Herbert Kuhn aus München: „Mir liegt die pädagogische Arbeit der Armen Schulschwestern ganz besonders am Herzen. Deshalb habe ich ganz gezielt dafür gespendet.“

An den Schulen der Armen Schulschwestern wird täglich für ca. 300 Schülerinnen der Mittagstisch gedeckt. Die Neuregelung bei der Bezuschussung der offenen Ganztagsschulen benachteiligt die privaten Schulträger und stellt sie vor neue Herausforderungen. „Um die Schülerinnen noch individueller fördern zu können, wünsche ich mir auch zusätzliche Mittel für den Ausbau unserer Lernwerkstatt“ sagt Schwester Monika Schmidt, Direktorin des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger.

Unterstützt wird die Arbeit der Schulschwestern unter anderem durch das Stiftungskuratorium: I.K.H. Prinzessin Gudila von Bayern, den Präsidenten des Landesamtes für Finanzen Peter Wilhelm, den Bayern 3-Moderator Roman Roell, sowie die Bereichsleiterin berufliche Schulen im Diözesan-Caritasverband Dr. Margret Langenmayr und den Rechtsanwalt Dr. Enno Engbers (Kanzlei Weiss Walter Fischer-Zernin). Die einhellige Meinung der Kuratoriumsmitglieder ist: diese Bildungsoffensive verdient uneingeschränkte Unterstützung. Die Spenden sind steuerlich absetzbar.
 
Die Stiftung wird erstmals bei der diesjährigen Verleihung des bayerischen Mittelstandspreises des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Unter 32 aus ganz Bayern nominierten Mittelständlern wählt eine namhafte Jury derzeit die diesjährigen Preisträger aus, die am 8. Oktober in der Schweisfurth-Stiftung in Schloss Nymphenburg in München ausgezeichnet werden. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Die Andersmacher“  - ein durchaus auch auf die Namensgeberin der Stiftung übertragbares Motto.
 
Mehr Informationen auf www.Mittelstand-im-Dialog.de



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