"Elternstolz"

Werbekampagne für Ausbildung läuft an

Traunstein-Berchetsgadener-Land | 11.02.2016

Foto: Peter Kneffel, dpa
Foto: Peter Kneffel, dpa

Traunstein - Im Landkreis Traunstein blieben zu Beginn des laufenden Ausbildungs-‎jahrs mehr als 300 Lehrstellen unbesetzt. Angesichts des Bewerbermangels ‎unterstützt das IHK-Gremium Traunstein die Ausbildungskampagne „Elternstolz“ des ‎bayerischen Wirtschaftsministeriums, der bayerischen IHKs und der bayerischen ‎Handwerkskammern.

„Wir suchen Eltern-Kind-Paare aus der Region, die ihre ‎Ausbildungsgeschichte erzählen und mit ihrem Gesicht auf Plakaten und in ‎Werbefilmen für die ‚Karriere mit Lehre‘ werben wollen“, sagt Werner Linhardt, ‎Vorsitzender des IHK-Gremiums Traunstein.‎

Einfluss der Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder

Auf der Webseite www.elternstolz.de konnten sich Interessenten bis zum 16. ‎Dezember 2015 für die Kampagne bewerben. Jedes ausgewählte Teilnehmerpaar ‎erhielt neben den Fotos des Shootings einen 500-Euro-Gutschein für einen Urlaub in ‎Bayern. „Die Eltern haben nach wie vor den größten Einfluss auf die Berufswahl ‎ihrer Kinder. Sie bestimmen im Wesentlichen die Wahl der Schulart und sie ‎entscheiden darüber mit, ob ihre Kinder eine Berufsausbildung beginnen oder ein ‎Studium anstreben. Mit der Kampagne wollen wir erreichen, dass Eltern stolz darauf ‎sind, wenn ihre Kinder den Weg der Ausbildung einschlagen“, so der IHK-‎Gremiumsvorsitzende.

Kampagne "Elternstolz"

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hatte die Kampagne „Elternstolz“ am 18. ‎November in München vorgestellt. Ab Februar 2016 treten die ausgewählten Eltern-‎Kind-Paare unter dem Slogan „Ausbildung macht Elternstolz“ auf Plakaten, in ‎Kinowerbung und im Radio auf. Auch die Handwerkskammer unterstützt die Aktion. ‎‎„Die Kampagne soll zeigen, dass das immer wieder gezeichnete Schreckens-‎szenario, wonach ohne Abitur und Studium der ökonomische und gesellschaftliche ‎Abstieg droht, schlicht und ergreifend falsch ist und noch dazu die Wettbewerbs-‎fähigkeit der deutschen Wirtschaft massiv gefährdet“, hatte Handwerks-‎kammerpräsident Georg Schlagbauer bei Vorstellung der Kampagne gesagt.‎

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