Weilheim-Garmisch | 31.01.2011

Siemens-CEO Peter Löscher im Gespräch mit Gerd Rubenbauer - Foto: Siemens
Weltweit jagt ein
Wintersport-Großereignis das andere. Immer mehr Städte und Regionen
rüsten sich für weiße Großveranstaltungen. Bis 2020 rechnen Experten
daher mit Investitionen in neue oder bestehende Infrastrukturen in den
Wintersportgebieten von über 15 Milliarden Euro. Ausrichter
berücksichtigen dabei zunehmend Umweltschutzaspekte.
„Mit unseren
Lösungen sind wir der ideale Partner für Wintersport-Gebiete. Wir
unterstützen sie mit dem Management von Großprojekten inklusive unserer
Expertise für nachhaltige Stadtentwicklung sowie mit unserer grünen
Technik für die weißen Pisten“, sagte der Siemens-Vorstandsvorsitzende
Peter Löscher.
Im Zuge der fünf Großevents, die 2010 ausgetragen
wurden, hat Siemens Aufträge über weit mehr als zwei Milliarden Euro
gewonnen – Expo in Shanghai, Fußball-WM in Südafrika, Commonwealth Games
in Delhi, Asian Games in Guangzhou, Olympischen Winterspiele in
Vancouver. Für die letzten Winterspiele hat Siemens Elektro-Motoren für
Hybrid-Busse geliefert sowie das Medienzentrum mit energieeffizienter
Gebäudetechnik ausgestattet. Insgesamt wird heute schon in mehr als zwei
Drittel aller Skigebiete weltweit Siemens-Technik verwendet.
In den nächsten Jahren will Siemens seine
Geschäftsposition in den Skigebieten weiter ausbauen. Bis 2014 finden
allein in Europa sechs große Veranstaltungen rund um das weiße Vergnügen
statt, darunter unter anderem die Ski-Weltmeisterschaften in
Garmisch-Partenkirchen (2011) und Schladming (2013). Sotschi richtet
2014 die nächsten Olympischen Winterspiele aus. Bis heute konnte Siemens
in Sotschi Aufträge von mehr als 600 Millionen Euro verbuchen. Dazu
zählen die Lieferung von bis zu 54 Regionalzügen für die
Verkehrsanbindung der Stadt sowie ein as-Dampfturbinen-Kraftwerk,
welches das Rückgrat der Energieversorgung von Stadt und Spielen bildet.
Sotschi hat zudem eine Nachhaltigkeitsinitiative für die Spiele
gestartet.
Auch bei der Ski-Weltmeisterschaft in
Garmisch-Partenkirchen ist Siemens am Start. Das Unternehmen ist
offizieller Ausrüster der FIS Alpine Ski-WM 2011. Vor Ort stattet
Siemens das internationale Medienzentrum aus. Darüber hinaus hat Siemens
im Vorfeld der WM Aufträge für die gebäudetechnische Modernisierung von
Hallenbädern, Hotels, des Klinikums in Garmisch-Partenkirchen, des
Kongresszentrums, der Umweltforschungsstation auf der Zugspitze, der
Gemeindewerke, der Skiflugschanze und anderen Einrichtungen gewonnen. Im
Skigebiet von Garmisch-Partenkirchen treibt Siemens-Technik allein die
fünf wichtigsten Liftanlagen an.
Der Umweltschutz wird bei den
Investitionsentscheidungen der Städte und Wintersport-Gebiete immer
bedeutender. Siemens ist hierfür mit seinem Umweltportfolio bestens
gerüstet. Im vergangenen Geschäftsjahr betrug der Umsatz mit grünen
Produkten rund 28 Milliarden Euro – mehr als ein Drittel des gesamten
Siemens-Umsatzes. Speziell für alpine Infrastrukturlösungen betreibt
Siemens in Innsbruck ein eigenes Kompetenzzentrum. Das Unternehmen ist
einer der führenden Anbieter von energiesparenden Antrieben für Lifte
und Gondeln, Energieversorgung, Steuerungen für Beschneiungsanlagen und
weiteren Infrastrukturangeboten. Die bei Seilbahnen und Liften
eingesetzten energieeffizienten Elektromotoren und Antriebe neuester
Generation verbrauchen 40 Prozent weniger Energie als ihre
Vorgängermodelle und sind zudem besonders geräuscharm.
FOTO: Auch bei der Ski-Weltmeisterschaft in
Garmisch-Partenkirchen ist Siemens am Start. Das Unternehmen ist
offizieller Ausrüster der FIS Alpine Ski-WM 2011. Vor Ort stattet
Siemens das internationale Medienzentrum aus. Darüber hinaus hat Siemens
im Vorfeld der WM Aufträge für die gebäudetechnische Modernisierung von
Hallenbädern, Hotels, des Klinikums in Garmisch-Partenkirchen, des
Kongresszentrums, der Umweltforschungsstation auf der Zugspitze, der
Gemeindewerke, der Skiflugschanze und anderen Einrichtungen gewonnen. Im
Skigebiet von Garmisch-Partenkirchen treibt Siemens-Technik allein die
fünf wichtigsten Liftanlagen an.
(von Links nach rechts: Gerd Rubenbauer (Moderator), Peter Löscher (CEO Siemens AG))
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