Weilheim-Garmisch | 31.05.2011

Windenergieanlage mit seilgeführtem Service Lift_Foto ZARGES GmbH
Die ZARGES GmbH präsentiert auf der Windpower 2011 erstmals einen seilgeführten Service Lift. Amerikanische und europäische Normen werden gleichermaßen erfüllt.
Der modulare Aufbau, das große Raumgefühl und ein innovatives Design werden nach Ansicht von Bernd Göpfert, Geschäftsführer der Zarges Aluminium Systeme, die wesentlichen Faktoren für den Markterfolg des jetzt während der Windpower 2011 Conference & Exhibition im kalifornischen Anaheim präsentierten neuen seilgeführten Service Liftes für Windenergieanlagen sein.
Bedürfnisse berücksichtigen
Bernd Göpfert: „Wir runden mit diesem neuen Lift unser Angebot sinnvoll ab und können dadurch natürlich noch mehr als bisher auf alle Kundenwünsche reagieren. Dieser Lift wurde in Abstimmung mit unterschiedlichen Windenergieanlagenherstellern sowie Turmbauern entwickelt und berücksichtigt damit die aktuellen Bedürfnisse des internationalen Windenergiemarktes. In den vergangenen Jahren haben wir uns mit unseren leitergeführten Systemen eine starke Marktposition sowohl in Europa als auch in den USA erarbeitet. Das neue Angebot wird erheblich dazu beitragen, diese weiter auszubauen“. Wichtig für den weltweiten Einsatz sei insbesondere, dass der neue Lift der ZARGES GmbH alle wichtigen internationalen Normen erfülle, darunter den ASME A17.1-Safety Code for Elevators and Escalators, die DIN EN 1808 oder die gültige Betriebssicherheitsverordnung.
Dem Kundenwunsch nachgehen
Die ZARGES GmbH, Marktführer für Systemlieferungen bei Turminnenausbauten für Windenergieanlagen, reagiert nach den Worten Göpferts mit dem neuen Service Lift auf den Bedarf des Marktes. „Mit unseren leitergeführten Liften haben wir die Kunden bereits überzeugt, die aber aus teilweise unterschiedlichen Gründen immer wieder auch seilgeführte Systeme bei uns bestellen wollten. Diesem Wunsch kommen wir nun sehr gerne nach“. Wenn er das große Raumgefühl erwähne, dann denke er besonders an den großen Platzgewinn, den die Entwickler bei ZARGES durch die Platzierung der Winde außerhalb der Kabine, die Konzeption eines extrem kleinen Schaltschrankes und flache Bedientableaus erreicht hätten. Hinzu komme, dass die Lichtausschnitte optimal gewählt wurden. Hier sei nur die Frage Teilausschnitt, Vollausschnitt oder Polycarbonatfenster.
Grund- und Zusatzausstattungen
„Individuell bestellen können die Kunden auch die Form des Einstiegs. Falttür, Rollo oder Überstieg jeweils von der Längs- oder Querseite. Optional gewählt werden können u.a. auch der Schallschutz, die Kabinenbeleuchtung oder die Farbgestaltung. „Manchmal“, meint Göpfert, „fühle ich mich an die Bestellung eines Oberklassewagens erinnert, bei der ich eine hervorragende Grundausstattung durch sinnvolle Zusatzausstattungen ergänzen kann“. Zur Basisversion gehöre ebenfalls, dass die Elektroinstallation in Kabelkanäle integriert und damit das Design ansprechend gestaltet wurde. „Aluminium als Werkstoff bietet sowieso hervorragende Eigenschaften, die wir nicht nur gestalterisch nutzen, sondern das auch höchste Anforderungen an den Korrosionsschutz erfüllt“. Der neue Lift vermittle durch die verbesserte Überfahrt der Seilführungen und durch die verwindungssteife Kabinengestaltung ein gutes Fahrgefühl und sei überdies sehr bedienerfreundlich konzipiert, ergänzt der Geschäftsführer. „Der Schaltschrank ist von außen zugänglich und die Winde an einem separaten Rahmen montiert“.
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