Donauland: Eichstätt-Ingolstadt | 31.12.2009
Audi
investiert auch künftig auf hohem Niveau in neue Produkte und
Zukunftstechnologien: Die Planung für die Jahre 2009 bis 2012 sieht
Sachinvestitionen von insgesamt 7,3 Milliarden Euro vor. Zahl der Modelle soll von derzeit 34 auf 42 im Jahr 2015 wachsen.
Der
Audi Konzern investiert in den kommenden Jahren weiter kräftig in seine
Zukunft. Rund 80 Prozent der Sachinvestitionen - also rund 5,9
Milliarden Euro - fließen bis 2012 in die Entwicklung neuer Produkte,
die weitere Optimierung konventioneller Antriebe sowie die Entwicklung
von Elektro- und Hybridmodellen. Die Marke mit den vier Ringen wird
ihre Modellpalette bis 2015 von derzeit 34 auf 42 Modelle ausweiten.
Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation der AUDI AG: "Mit den
geplanten Investitionen in neue Produkte und Mobilitätskonzepte wie den
Elektroantrieb schaffen wir die Grundlagen für das zukünftige Wachstum
unseres Unternehmens."
Im kommenden Jahr führt Audi eine Fülle
neuer Automobile in den Markt ein. So werden 2010 unter anderem die
Modelle A1, A7, A8 und R8 Spyder die Produktpalette erweitern. Zudem
stellt Audi Ende des Jahres den Audi Q5 Hybrid vor, der als erster Full
Hybrid der Marke Anfang 2011 in den Markt eingeführt wird. "Wir werden
auch künftig alle geplanten Investitionen aus dem operativen Cashflow
finanzieren können", betont Strotbek.
Auch an den deutschen
Standorten werden die Weichen für die Zukunft gestellt: Das Unternehmen
wird in den Jahren 2009 bis 2012 insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro in
die Werke Ingolstadt
und Neckarsulm investieren. "Das ist ein klares Bekenntnis für unsere
deutschen Standorte. Audi stellt sich damit vorausschauend dem
technologischen Umbruch in der automobilen Welt. Der Einsatzwille und
die hohe Qualifikation der Beschäftigten in den heimischen Werken sind
die Grundlagen, diesen Wandel zu gestalten", erklärt Peter Mosch,
Vorsitzender des Audi Gesamtbetriebsrats.
Auf Ingolstadt entfallen dabei rund 2,5 Milliarden Euro, auf Neckarsulm rund 1,3 Milliarden Euro. Im Werk Ingolstadt
stehen Investitionen in ein neues Getriebe- und Emissionszentrum, in
Presswerkzeuge für den neuen Audi A1 sowie Fertigungsstrukturen für die
Modelle A3 und A4 im Vordergrund. In Neckarsulm sind die Modelle A6, A7
und A8 sowie neue Funktionsprüfstände für Motoren im Fokus.
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