Donauland: Eichstätt-Ingolstadt | 30.07.2010
Pokal für die kontinuierliche Senkung der Unfallzahlen bei Audi überreicht
Audi ist in punkto Arbeitssicherheit weiter
Vorreiter: Pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden verzeichnete das
Unternehmen im Jahr 2009 lediglich 2,4 Betriebsunfälle – wie bereits im
Vorjahr (2,3) ein hervorragendes Ergebnis. Für besonders unfallfreies
Arbeiten und kreative Ideen in Sachen Arbeitsschutz erhielten heute drei
Mitarbeiter-Teams den diesjährigen Arbeitssicherheitspreis.
Die
Auszeichnungen wurden von Produktionsvorstand Frank Dreves,
Personalvorstand Dr. Werner Widuckel, dem
Gesamtbetriebsrats-vorsitzenden Peter Mosch sowie dem Neckarsulmer
Betriebsratsvorsitzenden Norbert Rank und den Werkleitern Peter Kössler
(Ingolstadt) und Albrecht Reimold (Neckarsulm) im Audi Forum Neckarsulm
verliehen.
Sieben Organisationseinheiten blicken auf mehr als eine Million
unfallfreie Arbeitsstunden zurück. Weitere 13 Abteilungen haben 2009
mehr als 670.000 Arbeitsstunden unfallfrei gearbeitet. „Eine stolze
Bilanz“, sagte Dreves. „Trotz hoher Auslastung konnten wir mit erneuten
Spitzen-Werten das hohe Niveau des Vorjahres halten.“ Dreves weiter:
„Prävention ist der richtige Ansatz.“ Durch frühzeitiges Erkennen von
potenziellen Gefahren und vorbeugende Maßnahmen habe die gesamte
Audi-Belegschaft zu diesem „tollen Erfolg“ beigetragen.
„Nur durch
Prävention und Kooperation kann dauerhaft hohe Sicherheit am
Arbeitsplatz gewährleistet werden. Dies bedeutet, unsere Arbeitsplätze
so zu gestalten, dass Mitarbeiter – auch im Zuge des Älterwerdens –
sicher arbeiten können“, ergänzte Widuckel. „Die Motivation und Leistung
der Mitarbeiter ist der Grundstein für unseren Unternehmenserfolg.“
Auch
der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch betonte: „Dieses Ergebnis
ist nur durch herausragende Teamarbeit zu erklären - sowohl von den
Beschäftigten als auch von der Führungsmannschaft. Es freut mich sehr,
dass die gesamte Mannschaft so motiviert daran arbeitet, die Sicherheit
bei Audi noch weiter zu verbessern.“
Der Arbeitssicherheitspreis wurde auch in diesem Jahr in drei Kategorien vergeben:
Mit 1,82 Millionen unfallfreien Arbeitsstunden ging der Pokal in der Kategorie „Unfallfreies Arbeiten“
an den Prüf- und Finishbereich der Montagelinie A3 in Ingolstadt. Knapp
dahinter landete das Bildungswesen Neckarsulm, das damit nach drei
Siegen in Folge erneut einen Spitzenwert erzielte.
Bei der kontinuierlichen Senkung der Unfallhäufigkeit
hat sich die Fertigung A3 / TT in Ingolstadt den ersten Platz erkämpft.
Ereigneten sich 2005 bei einer Million geleisteter Arbeitsstunden noch
3,5 Arbeitsunfälle (ab einem Tag Arbeitsausfall), so waren es 2009 nur
noch 0,9.
Die Vormontagen der Montagelinien B1 und B2 in Ingolstadt entwickelten in ihrem Initiativ-Projekt
„Ergonomische Modulvormontage am Beispiel Fußhebelwerk“ einen modular
aufgebauten Montagesitz. Mit ihm ist es den Mitarbeitern möglich,
Einbauarbeiten sitzend und damit rückenschonend zu verrichten.
Foto: Personalvorstand Dr. Werner Widuckel (in der Mitte) überreichte den
Pokal für die kontinuierliche Senkung der Unfallzahlen an Dr. Siegfried
Schmidtner und sein Team von der Fertigung A3/TT in Ingolstadt (Quelle: Audi AG)