Donauland: Eichstätt-Ingolstadt | 14.10.2009

Audi Q7 (Foto: Audi)
Von Januar bis September haben die Ingolstädter mehr als 705.000 Autos ausgeliefert. Rekordmonat in China, plus 36,5 Prozent. Hersteller bleibt auf Zielkurs: Rund 900.000 Fahrzeuge für 2009. Vertriebsvorstand Schwarzenbauer: "Absatz hat sich besser entwickelt als erwartet"
Von Januar bis September hat die AUDI
AG weltweit rund 705.300 Automobile verkauft. Kumuliert bleibt das
Ergebnis damit in einem weiterhin schwierigen Umfeld 7,5 Prozent hinter
dem Rekord-Vorjahreswert (2008: 762.288 Autos) zurück. Die Absatzzahlen
des Unternehmens entwickelten sich in den ersten drei Quartalen somit
besser als für das Gesamtjahr prognostiziert: 2009 will Audi rund
900.000 Autos an Kunden übergeben. Im September lieferte das
Unternehmen rund 88.600 Autos aus. Hinter dem verkaufsstarken
Vorjahresmonat blieben die Absatzzahlen damit nur um 6,8 Prozent zurück
(2008: 95.136). Hohes Wachstum verzeichnete das Unternehmen in den
BRIC-Staaten und dort vor allem in China. Aber auch in anderen jungen
Märkten in der Region Asien-Pazifik liegen die Zahlen deutlich über
denen des Vorjahres.
"Unser Absatz hat sich in den ersten drei
Quartalen besser entwickelt als erwartet", sagt Peter Schwarzenbauer,
Marketing- und Vertriebsvorstand der AUDI AG. "In den USA haben wir
unsere Position ausgebaut, in China unsere Führung bekräftigt. Und mit
den aktuellen Zahlen bestätigen wir unsere Position als führende
Premiummarke in Europa. Wir haben unsere Marke in diesen Monaten
deutlich gestärkt." Wie die Zulassungsstatistik der europäischen
Herstellerorganisation ACEA zeigt, führt Audi bei den
Neuwagenzulassungen im gesamteuropäischen Premiumsegment mit deutlichem
Abstand. Für das Gesamtjahr bestätigte Schwarzenbauer erneut das im
Januar genannte Absatzziel. 2009 will die AUDI AG rund 900.000
Fahrzeuge verkaufen.
Auf ihrem zweiten Heimatmarkt China (inkl.
Hongkong) steigerte die AUDI AG ihre Absatzzahlen von Januar bis
September um 19,7 Prozent auf 108.859 Autos (2008: 90.934). Im Monat
September kauften hier 15.249 Kunden einen Audi, 36,5 Prozent mehr als
im Vorjahresmonat (2008: 11.169).
In der gesamten Region
Asien-Pazifik verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum von 17,2
Prozent auf 138.523 Autos (2008: 118.178). Allein im September stiegen
die Verkaufszahlen erneut um 31,4 Prozent auf 19.501 Autos (2008:
14.842). Neben China waren hierfür vor allem starke Zuwächse in den
Märkten Australien, Südkorea und Indien verantwortlich.
In den
USA entwickelt sich Audi deutlich besser als der Premiummarkt. Mit
59.518 verkauften Automobilen lagen die Absatzzahlen von Januar bis
September nur 9,6 Prozent unter dem Vorjahr (2008: 65.817), während der
Premiumgesamtmarkt (Import High Group) um 26,7 Prozent zurückging. Im
September betrug der Absatzrückgang mit 7.209 verkauften Autos nur noch
4,9 Prozent. Mit diesen im Vergleich guten Ergebnissen konnten die
Ingolstädter ihren Marktanteil signifikant ausbauen: Über die ersten
neun Monate stieg der Anteil am Premiummarkt um 1,6 Prozentpunkte auf
8,3 Prozent. Starkes Wachstum verzeichnete Audi in Kanada: Hier setzte
die Marke mit den Vier Ringen von Januar bis September 25,3 Prozent
mehr Automobile ab als im Vorjahr (8.423 Autos; 2008: 6.720). Im
September waren es 1.111 Autos, 17,1 Prozent mehr als im September
2008.
Auch im westeuropäischen Ausland lässt sich für Audi ein
Aufwärtstrend erkennen. Über die ersten neun Monate blieben die
Absatzzahlen mit 278.582 Autos noch 13 Prozent hinter dem
Vorjahresergebnis zurück (2008: 320.371). Im September betrug der
Rückgang mit 38.318 Autos noch 9,0 Prozent (2008: 42.119). Insgesamt
schneidet Audi damit besser ab als der Gesamtmarkt und konnte seinen
Marktanteil in den letzten neun Monaten von 3,7 Prozent auf 3,9 Prozent
steigern. Vor allem in den Märkten Spanien, Italien, Belgien, den
Niederlanden und der Schweiz konnte die AUDI AG ihre Position ausbauen
und Marktanteile gewinnen. In Deutschland blieben die
Verkaufszahlen von Januar bis September mit 167.422 Einheiten 10,2
Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurück (2008: 186.464). Bedingt
vor allem durch verlängerte Werksferien im August sanken die deutschen
Auslieferungszahlen im September um 27,7 Prozent auf 16.044 Automobile.
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