28 Mio.-Forschungsbau

Wissenschaftsrat befürwortet Antrag der Hochschule Ingolstadt für CARISSMA

Donauland: Eichstätt-Ingolstadt | 05.08.2010

Die Hochschule Ingolstadt erhält als erste Fachhochschule in Deutschland eine positive Empfehlung durch den Wissenschaftsrat für einen Forschungsbau. Wissenschaftsstandort Ingolstadt wird nachhaltig gestärkt.

Der Wissenschaftsrat hat den Antrag der Hochschule Ingolstadt über einen Forschungsbau positiv begutachtet und zur Förderung empfohlen. „Dieser außergewöhnliche Erfolg ist ein Meilenstein für die Entwicklung der angewandten Forschung an der Hochschule“, verleiht Prof. Gunter Schweiger, Präsident der Hochschule Ingolstadt, seiner Begeisterung Ausdruck. „Ich bin ganz besonders stolz darauf, dass wir es geschafft haben, dem herausfordernden Vergleich mit großen (Elite-)Universitäten in Deutschland standzuhalten.“

Das Forschungs- und Testzentrum mit dem Namen CARISSMA – Center of Automotive Research on Integrated Safety Systems and Measurement Area – wird den Forschungsschwerpunkt vor allem in der Integration von aktiven und passiven Sicherheitssystemen in Automobilen setzen. Die Forschergruppe der Hochschule Ingolstadt möchte damit einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftspolitischen Ansatz „Vision Zero“, der Vision von null Verkehrstoten, leisten.

Prof. Thomas Brandmeier wird zukünftig die wissenschaftliche Leitung des Forschungs- und Testzentrums übernehmen. „Ohne CARISSMA wären wir in unserer weiteren Entwicklung stark eingeschränkt gewesen“, so Prof. Brandmeier. „Mit dem Forschungsbau werden der Hochschule jetzt in der angewandten Forschung neue einmalige Möglichkeiten eröffnet, die auch positiven Einfluss auf die „Vision Zero“ haben werden.“

Im Januar 2010 hatte der deutsche Wissenschaftsrat die Antragsskizze der Hochschule Ingolstadt zur Begutachtung eines Forschungsbaus befürwortet. Mit dieser Empfehlung konnte die Hochschule im März dann den Vollantrag einreichen. Das beantragte Projektvolumen hat eine Größenordnung von 28 Mio. €. Der Forschungsbau soll im Wesentlichen zusammen mit der Erweiterung der Hochschule auf dem benachbarten Gießereigelände realisiert werden. Die Planungen dazu werden jetzt mit Hochdruck vorangetrieben.

Der Forschungsbau ist eine besondere Auszeichnung der hohen Forschungskompetenz der im Institut für Angewandte Forschung (IAF) tätigen Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter. Dieses herausragende Ergebnis war nur dank einer hervorragenden Teamleistung aller Hochschulbereiche in den vergangenen 18 Monaten möglich.
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